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    Frei-LaubersheimBlues im Hof: Legendäre Musiker von Ten Years After gaben in Frei-Laubersheim alles

    Diesen Auftritt haben zahlreiche Freunde des Blues lange herbeigesehnt. Jetzt endlich machten Leo Lyons und Joe Gooch, Frontleute der legendären Rockband „Ten Years After“, mit ihrer eigenen Bluesrock-Formation „Hundred Seventy Split“ Station im Frei-Laubersheimer „Blues im Hof“-Gut Fröhlich.

    Gitarrist Joe Gooch lief zu großer Form auf und begeisterte mit seinem Spiel das Publikum am Samstagabend im Frei-Laubersheimer Hof ebenso wie die übrigen Bandmitglieder von „Hundred Seventy Split“. Foto: Jens Fink
    Gitarrist Joe Gooch lief zu großer Form auf und begeisterte mit seinem Spiel das Publikum am Samstagabend im Frei-Laubersheimer Hof ebenso wie die übrigen Bandmitglieder von „Hundred Seventy Split“.
    Foto: Jens Fink

    Dabei konnten die Musiker, die bereits beim Woodstock-Festival 1969 die Massen begeistert und mit ihrem fantastischen Auftritt Weltstatus erlangt hatten, auch am Samstagabend mit ihrem rockigen Blues rundweg überzeugen. Im restlos ausverkauften Hofareal quittierten die Bluesfans bereits die ersten kraftvollen Akkorde des Abends mit enthusiastischem Klatschen und Pfeifen und ließen sich vom rockigen und energiegeladenen Sound mitreißen.

    Leo Lyons, zwar in Ehren ergraut, aber immer noch mit machtvollem, direkt ins Blut gehenden Bass, und Ausnahmegitarrist Joe Gooch, der für sein virtuoses Spiel ein ums andere Mal Szenenapplaus erhielt, boten eine Show, die das Publikum mitriss. Verstärkt wurden die beiden Rock-Veteranen von Drummer Damon Sawyer, der mit seinem effektvollen Spiel eindrucksvoll demonstrierte, warum er bereits für Größen wie Bill Wyman, Ben E. King und Albert Lee am Schlagzeug sitzen durfte.

    Die von der Band selbst geschriebenen, neuen Blues-Rock-Tracks wie „She's got the mojo“ trafen den Nerv des Publikums, das auch beim mitreißenden „The Game“ applaudierte, wo sich die Band regelrecht in einen Rausch spielte. Daneben weckten bei den zahlreichen älteren Woodstock-Fans alte „Ten Years After“-Hits wie das von Joe Gooch mit bluesiger Stimme zelebrierte „Love like a Man“ oder das rockige „Good Morning Schoolgirl“ angenehme Erinnerungen.

    Doch auch die jüngeren Semester ließen sich vom Sound der Woodstock-Generation begeistern, der sich unter anderem beim „50.000 Miles beneath my Brains“ offenbarte. Hier unterstrichen die Musiker eindrucksvoll die hohe Qualität ihres Spiels, allen voran Joe Gooch, der mit brillant vorgetragenen Soli voller psychedelischer Effekte seine Gitarre regelrecht zum Singen brachte und damit enthusiastische Reaktion provozierte. Überzeugend harmonierten die Blues-Rocker zudem beim „No Deal“ und bewiesen mit diesem Song, warum sie von Musikexperten zu den besten Blues-Rock-Trios weltweit gezählt werden. Kaum eine lediglich aus drei Mitglieder bestehende Formation versteht es wohl so überzeugend, den guten alten Blues-Rock so machtvoll und intensiv auf die Bühne zu bringen wie „Hundred Seventy Split“.

    Mit ungebremster Euphorie, kraftvollem Bass, effektvollen Drums und facettenreichen Gitarrensolos bot die Band ein bis zum Schluss einzigartiges und dabei musikalisch hochwertiges Spiel, das bei den Zuhörern im Hof unvergessen bleiben dürfte.

    Als Zugabe servierte die Band einen „Ten Years After“-Klassiker und brillierte mit der unsterblichen Woodstockhymne „I'm going home“, mit der die Altmeister des Rock noch einmal die Emotionen ihrer Zuhörer aufrührten.

    In der gezeigten Form werden die Blues-Musiker sicherlich noch jahrelang Fans in aller Welt begeistern können. Bleibt zu hoffen, dass sie dabei auch wieder mal einen Abstecher zu „Blues im Hof“ in Rheinhessen unternehmen.

    Von unserem Reporter Jens Fink

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