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Hackenheim

Blinde Zerstörungswut in zwei Hackenheimer Kleingärten

Helle Aufregung in Hackenheim. Zum wiederholten Male wurden die Kleingärten im Binger Weg zum Ziel blinder Zerstörungswut. Vor allem das Areal kurz vor der Unterführung in Richtung Bonnheimer Hof wurde in der Nacht zum Mittwoch arg ramponiert.

Auf dem Hackenheimer Spielplatz sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld.
Auf dem Hackenheimer Spielplatz sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld.
Foto: Gustl Stumpf

Hackenheim – Helle Aufregung in Hackenheim. Zum wiederholten Male wurden die Kleingärten im Binger Weg zum Ziel blinder Zerstörungswut. Vor allem das Areal kurz vor der Unterführung in Richtung Bonnheimer Hof wurde in der Nacht zum Mittwoch arg ramponiert.

Zerstörungswut mit makaberen Zügen: „Tut mir leid. Sorry für ihr Heim“, sprühten der oder die Täter mit blauer Farbe auf das Gartenhaus im Hintergrund. Zu allem Überfluss auch noch die Lieblingsfarbe der Gartenbesitzerin.
Zerstörungswut mit makaberen Zügen: „Tut mir leid. Sorry für ihr Heim“, sprühten der oder die Täter mit blauer Farbe auf das Gartenhaus im Hintergrund. Zu allem Überfluss auch noch die Lieblingsfarbe der Gartenbesitzerin.
Foto: Gustl Stumpf


Die traurige Bilanz: 15 junge Bäume ausgerissen, ein Gerätehaus mit Farbe verunstaltet, ein zweites aufgebrochen, eine Bank beschädigt, Dekokugeln zerstört, vier aufblasbare Planschbecken zerstochen, Werkzeug, Farbsprühdosen, Getränke und Speisen entwendet. Die Polizei ermittelte vor Ort.


Fest steht, dass der oder die Täter gehaust haben wie die Vandalen. In einem weiteren Garten traten sie die Tür ein und ramponierten das Tomatenbeet. Die gestohlenen Lebensmittel verköstigten sie zum Teil auf dem benachbarten Spielplatz, den sie ebenfalls in bedauernswertem Zustand zurückließen. Die Eigentümer des blau-weiß gestalteten Gartens am Binger Weg reagierten ziemlich gefasst auf das Geschehen, obwohl ihr mit Liebe gestalteter Garten schlimm aussah. Entmutigen lassen wollen sie sich aber nicht. Nein, alles wieder herrichten ist angesagt.


Hackenheims Ortsbürgermeisterin Sylvia Fels machte aus ihrer Enttäuschung über die Zerstörungen keinen Hehl. „Das ist mir auf den Magen geschlagen. Ich könnte heulen. Was denken sich solche Leute“, erklärte sie nach einer ersten Bestandsaufnahme. Einen Zusammenhang zwischen kriminellen Energien und dem Jugendraum in der benachbarten Rheinhessenhalle sieht sie nicht. „Für die Jugendlichen lege ich meine Hand ins Feuer. So etwas würden die nie machen.“ (gst)

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