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    Viele Hundert Fans rocken mit Mayflower

    15 Bands, 140 Musiker, strahlender Sonnenschein und freier Eintritt: In Arzbach sorgten beste Voraussetzungen für entspannte Festivalatmosphäre beim "Little Woodstock".

    Arzbach. Eine Zeltstadt aus bunten Planen, Tüchern und Fahnen säumt das Konzertgelände. Aus den Lautsprechern dröhnen altbewährte Festivalhits, „Gamma Ray“ von Birthcontrol, Jethro Tull, Led Zeppelin. Die Stimmung ist entspannt. Bereits am Donnerstag haben hart gesottene Camper ihre Lager auf der Wiese vor dem Waldsportplatz in Arzbach aufgeschlagen. Das Mayflower-Festival, die Geburtstagsparty der gleichnamigen Arzbacher Musikgruppe, das „Little Woodstock“ der Augst, hat eine eingefleischte Fangemeinde und lockt alle fünf Jahre Musikfreunde von nah und fern in das kleine Dorf am Rande des Westerwalds. Dieses Jahr feiern Mayflower ihren 40. Und weder die Band noch ihre Megasause haben an Charme eingebüßt. So freuen sich große und kleine, alte und junge Festivaler über 140 Musiker bei freiem Eintritt und strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel.

    Für viele ist das dreitägige Festival eine riesige Wiedersehensparty. Die alten Vögel, die schon in den 90er-Jahren im Matsch tanzten ,schlagen sich auf die Schulter oder fallen sich um den Hals, rocken schon am Freitag zu dem Sound der Bad Emser Prunkrocker TPT, zu Sheldon oder Fooled Again.

    Die super Stimmung reißt auch am Samstag nicht ab. Besonderes Highlight ist das Geburtstagsständchen, das Mayflower am Abend sich selbst und den vielen Hundert Gästen bringen: Die Jungs, die ihren Sound in den vergangenen 40 Jahren immer mal wieder variierten, haben jetzt zum ersten Mal ihre Band um weibliche Verstärkung erweitert: Yvonne ist (nicht nur) stimmlich eine Wucht und bringt die Masse zum Wogen.

    Der Sonntagnachmittag verläuft auch musikalisch geschmeidig: Das Musiker-Duo 2 Naked spielt handgemachte Akustik-Songs in bester Liedermacher-Manier, derweil braten die Musikfans auf dem staubigen Platz in der Sonne. Applaus zu spenden vergessen sie aber nicht. Am Rand spielen Kinder mit Riesenlegosteinen oder bauen Burgen aus Sand. Ganz in weiß kurvt Festival-Macher Walter Huber über das Gelände, besorgt hier noch einen Stecker, weist ankommenden Musiker ein. „Dieses Festival ist wie ein Roadmovie“, lacht Huber. „Ich hab' seit Freitag so viele verrückte Geschichten erlebt.“ Verraten kann er nichts, denn er muss die nächste Band ansagen.

    Super chillen lässt es sich bei dem jazzigen Klangfluss von Oktarin. Die Musiker kommen aus allen Teilen der Welt und sorgen für wippende Köpfe und Füße. Höhepunkt und Abschluss des Festivals sind die Pink-Floydisten Interestellar Overdrive, die die Fans auch nach Sonnenuntergang zum Strahlen bringen. Michaela Cetto

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