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St. Goarshausen

Spektakel am Rhein: Nacht der Loreley war zum Feiern da

Goarshausen. Die Nacht der Loreley war wieder einmal das Ereignis, das Tausende von Besuchern an den Mittelrhein lockte. Die Rheinanlagen füllten sich seit dem Vormittag mit Gästen, die zuerst einmal die Eindrücke der herrlichen Landschaft in sich aufnehmen wollten. Noch am späteren Nachmittag war das Besucheraufkommen in der Weingasse der Altstadt jedoch recht übersichtlich. Hier wie dort aber sahen sich die Gäste der Loreleystadt mit den reichlichen Angeboten an Speisen und Getränken willkommen und verwöhnt, vor allem mit den vielen köstlichen Weinsorten.

Am Rheinufer entlang drängten sich langsam immer mehr Menschen, die auf das große Schauspiel warteten, das Feuerwerk, das die Nacht in einen funkelnden Sternenhimmel verwandeln sollte. Viele Fahrgastschiffe, darunter die berühmte „Goethe“, steuerten langsam ihre Liegeplätze an, ihre bunte Beleuchtung tanzte auf den Wellen des Stroms, eine kleine Vorahnung dessen, was kommen sollte. Böller kündigten das große Ereignis an, die Lichter auf den Schiffen erloschen, von der Burg Katz stiegen die ersten Raketen in den nachtschwarzen Himmel, gefolgt von vielen weiteren, die ihre funkelnden Bilder zeichneten.

Vom Feuerschiff in der Strommitte zogen die nächsten Feuerwerkskörper ihre Bahnen steil auf, bildeten Blumen, Kreise und Ornamente, die Millionen von farbigen Sternen vom Himmel fallen ließen. Das herrliche Spektakel wurde von der Burg Rheinfels herab fortgeführt, wechselte noch einmal zur Burg Katz und dann wieder zu einem fulminanten Abschluss von der Strommitte. Schiffssirenen, mit dabei die bekannte Dampfpfeife der „Goethe“, signalisierten das Ende des Feuerwerks.

Die Weingasse war das Ziel vieler Besucher, und sie füllte sich im Nu. Der kurze Regenschauer noch vor dem Feuerwerk vermochte die großartige Stimmung an den Weinständen nicht zu trüben. Die gute Laune der Besucher war offensichtlich nicht erst hier entstanden, sie hatten sie von zu Hause mitgebracht. Musik am Turm mit Klaus Lempart und am Plan mit der Partyband Atlantis hätte zum Tanzen aufgefordert, wäre denn überhaupt noch ein Plätzchen dazu frei gewesen. Hardrock-Fans waren in den Rheinanlagen geblieben, wo Charly Siebert mit der Band Break aus Kaub exzellenten Rock bot. Die Nacht der Loreley war zum Feiern da, und das nahmen die Gäste wörtlich.

Von unserem Mitarbeiter Norbert Schmiedel

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