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    LahnsteinMarktplatz Niederlahnstein: Bürgerinitiative legt Positionspapier vor

    Zuletzt ist es relativ ruhig geworden rund um den Marktplatz in Niederlahnstein. Noch Ende des vergangenen Jahres hatten Politik und Bürger heftig darüber diskutiert, wie es mit der begehrten Fläche im Herzen des Stadtteils weitergehen soll. Auf zwei Bürgerversammlungen wurden konträre Meinungen ausgetauscht. Nun hat die eine Bürgerinitiative (BI) Pro Marktplatz ein Positionspapier vorgelegt.

    Während sich viele Bürger durch einen Verkauf des städtebaulichen Filetstücks einen Schub für den gesamten Stadtteil versprechen, fürchten vor allem die Anwohner eine großflächige Bebauung und drängen darauf, den Platz als Park- und Veranstaltungsraum zu erhalten. Anfang diesen Jahres gründeten diese besorgten Bürger eine BI, welche die Parkmöglichkeiten und den Mehrzweckcharakter unbedingt erhalten möchte.

    Anfang Mai gab es im Ältestenrat der Stadt eine Unterredung zwischen Vertretern der BI, den Beigeordneten sowie den Fraktionsvorsitzenden. Damals sei vereinbart worden, erklärt die Stadtverwaltung auf Nachfrage unserer Zeitung, „dass der BI die Möglichkeit eingeräumt wird, bestehende Vorstellungen hinsichtlich einer künftigen Nutzung des Marktplatzes bis zur Sommerpause zu konkretisieren“. Entsprechende Überlegungen sollen dann in die im zweiten Halbjahr anstehenden Beratungen der Gremien einfließen.

    Die BI hat nun ein solches Positionspapier mit drei beispielhaften Plänen entwickelt. Dieses Papier ist den Fraktionen und Oberbürgermeister Peter Labonte zugegangen. „Wir möchten damit unsere Vorstellungen für die künftige Entwicklung des Marktplatzes konkretisieren“, heißt es in dem beiliegenden Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt. Angefügt ist ein Positionspapier, „in welchem“, so heißt es vonseiten der BI, „wir die Ergebnisse der verschiedenen Bürger- und Informationsveranstaltungen sowie Presseveröffentlichungen zusammengetragen haben“. Drei beispielhafte Pläne wurden ebenfalls angefügt. „Die farbig gekennzeichnete Fläche wird aus unserer Sicht als Aktionsfläche und Parkplatz für rund 110 Pkw benötigt und steht für einen Verkauf und eine Bebauung nicht zur Verfügung“, schreibt die BI. Für die außerhalb der Markierung liegenden Gebäude und Flächen stehe einem Verkauf und einer anderweitigen Nutzung „nichts entgegen“. „Von dem Verkaufserlös könnte dann der Platz gestaltet werden“, so ein Vorschlag der BI. Zusammenfassend stellt diese für sich fest, dass der Marktplatz als Multifunktionsplatz, Parkraum und Aufstellfläche benötigt werde.

    Das Fazit der BI: „Bei vielen Gesprächen und Ortsterminen ist deutlich geworden, dass es der klare Wunsch der großen Mehrheit der Bevölkerung ist, dass ein erheblicher Teil der Fläche des Marktplatzes im Eigentum der Stadt bleibt, um die vorgenannten Funktionen erfüllen zu können.“ Man werde die Entwicklung aufmerksam verfolgen und stehe für „konstruktive Gespräche“ zur Verfügung.

    Von unserem Redakteur
    Tobias Lui

    Bad Ems Lahnstein
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