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Kommentar: Sand im Getriebe beseitigen

Von Andreas Jöckel

Wenn die Loreley zum Zugpferd für die Entwicklung des Tourismus am Mittelrhein bis zu einer möglichen Buga 2031 werden soll, muss sich noch vieles bewegen. Paradebeispiel dafür ist die millionenschwere Sanierung der Freilichtbühne.

Seit vier Jahren wird in jedem Frühjahr berichtet, was in der nächsten Winterpause getan werden soll. Tatsächlich passiert gar nichts. Dann wird zunächst erklärt, warum das jetzt alles doch noch nicht ging. Im folgenden Frühjahr geht das Spiel von vorne los.

Hinzu kommt jetzt die geplante Neugestaltung des Loreley-Plateaus. Dabei waren die Fragen im Zusammenhang mit der Bühne offenbar nicht ausreichend geklärt. Wo steckt der Sand im Getriebe? An der Finanzierung kann es angesichts von 80 Prozent Zuschüssen nicht liegen. Gab es noch Unstimmigkeiten mit dem Pächter? Waren die Grundstücksgeschäfte nicht ausreichend vorbereitet? Sind ehrenamtliche Politiker überfordert? Ist die VG-Verwaltung personell und fachlich nicht richtig ausgestattet oder aufgestellt?

Die Ursachen müssen gefunden und beseitigt werden. Sonst bleibt die Loreley ein Grab der Projekte.

E-Mail: andreas.joeckel@rhein-zeitung.net

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