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    Hotelchefin Christine Brühl (34) in Rüdesheim: Immer dazulernen

    Am südlichen Rand des Mittelrheintals, wo das Welterbegebiet und der Rheingau in der Touristenhochburg Rüdesheim aufeinandertreffen, stellt sich die Überlebensfrage für Beherbergungsbetriebe weniger. Dennoch muss man auch dort immer wieder dazulernen. Das weiß auch Christine Brühl. Die 34-jährige Betriebswirtin hat das Brühl's Hotel Trapp zum 1. Januar dieses Jahres von ihren Eltern übernommen, die den Betrieb zuvor 35 Jahre lang geführt hatten.

    Christine Brühl (34) sieht für sich in Rüdesheim eine sichere Zukunft in der Hotelbranche. Foto: Andreas Jöckel
    Christine Brühl (34) sieht für sich in Rüdesheim eine sichere Zukunft in der Hotelbranche.
    Foto: Andreas Jöckel

    Nachdem sie quasi mit dem Betrieb aufgewachsen war, gestaltete sich die Übernahme zum Jahresbeginn auch völlig unkompliziert: „Nach ein paar Verwaltungsakten steht nun ein neuer Inhaber da, aber auf die Mithilfe meiner Eltern kann ich weiter zählen.“ Einen Investitionstau gibt es in dem Haus mit 40 Zimmern und Tiefgarage direkt an der Altstadt nicht. Ganz im Gegenteil. Als klar war, dass die Tochter übernimmt, hatten die Eltern noch ein paar Euro zur Aufbesserung in die Hand genommen. Auch in Rüdesheim herrscht Saisonbetrieb: „Wir schließen kurz vor Weihnachten und machen Mitte März für die erste große Messe in Frankfurt wieder auf.“ Schlecht ist die Auslastung vor allem im November und im März. „Den Dezember hat uns hier in Rüdesheim natürlich der Weihnachtsmarkt gerettet.“

    Insgesamt sieht Christine Brühl für sich eine sichere Zukunft in der Branche: „Der Deutschlandtourismus boomt einfach.“ Dennoch müsse man dranbleiben, um Komfort und Service für die Kunden zu erhalten und zu verbessern: „Das haben mir meine Eltern ganz gut vorgelebt.“ Besonders wichtig seien auch persönliche Tipps für die Gäste. Obwohl sie sich selbst als eher unsportlich bezeichnet, ist sie deshalb auch den Rheinsteig abgewandert, um sich auf der Route auszukennen. Auch das Ziel Buga 2031 sieht sie dementsprechend positiv: „Auch wenn ich mich persönlich mit dem Thema noch nicht intensiv auseinandergesetzt habe. Alles, was passiert, ist gut. Wir können noch viele Innovationen gebrauchen.“ aj

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