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    Gastgeber Jörg Germandi: Gäste wollen die Region sehen, riechen und schmecken

    Seit seiner Eröffnung im Jahr 2010 und mit fortlaufenden Investitionen in den Jahren danach hat das Food Hotel den Standort Neuwied nach vorn gebracht. Die derzeit jährlich 35.000 Übernachtungen im Haus sollen künftig auf 50.000 gesteigert werden. Dass die Buga 2031 nur im Welterbegebiet stattfinden soll, stört Gastgeber Jörg Germandi aufgrund der zu erwartenden Strahlkraft für die Region weniger. Aber das Ziel liegt ihm zu weit in der Zukunft: „Wir müssen es am Mittelrhein jetzt direkt gemeinsam anpacken.“

    Jörg Germandi: Die Buga 2031 allein reicht als Motivation nicht aus.
    Jörg Germandi: Die Buga 2031 allein reicht als Motivation nicht aus.
    Foto: Food Hotel Neuwied

    Das Tagungshotel im Herzen von Neuwied mit 113 Viersternezimmern und mehr als 40 Mitarbeitern ist auch auf eine touristisch funktionierende Region angewiesen. Denn nicht nur von Montag bis Freitag muss der Laden laufen: „Wir brauchen auch das Wochenendgeschäft“, weiß Germandi, „das sind die Wanderer und Radfahrer, die die Region Mittelrhein erleben wollen.“ Dazu müsse die Region nicht nur landschaftlich interessant sein, sondern auch durchgehend attraktive Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten inklusive dem entsprechenden Service für die jeweiligen Zielgruppen bieten. „Bei uns können die Gäste direkt ganze Wochenendarrangements mit allem Drum und Dran buchen.“

    Gemeinden, Tourist-Informationen, regionale Produzenten und Gastgewerbe sollten laut Germandi besser zusammenarbeiten und ihre Ziele aufeinander abstimmen: „Urlauber wollen eine Region sehen, riechen und schmecken. Und wenn irgendetwas fehlt, gehen sie eben in eine andere Region.“ Wer also etwa keine regionale Küche anbietet, verliert seine Gäste an andere Touristenregionen Deutschlands, die das Gesamtpaket bieten.

    Gebeutelt sieht Germandi die Hotelbranche vor allem durch zu strenge bürokratische Auflagen und den Fachkräftemangel. Während dies für größere Betriebe im städtischen Umfeld noch leichter zu bewerkstelligen sei, könne dies bei Betreibern kleinerer Familienbetriebe im ländlichen Raum schnell dazu führen, dass sie irgendwann vom Alltagsgeschäft „ausgepowert“ sind und sich kaum der Weiterentwicklung ihrer Häuser widmen können.

    Gemeinsam müsse die Region nun Dampf drauf geben: „Stadtteil für Stadtteil, Ort für Ort müssen sich alle Beteiligten gemeinsam an die Aufgabe machen, den Besuchern einen lohnenswerten Aufenthalt zu ermöglichen.“ Den Bürgermeistern komme dabei eine Vorreiterrolle zu. aj

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