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Bad Ems

Antik- und Sammlermarkt in Bad Ems: Niveauvolle Altertümchen im Angebot

Zweimal jährlich, im Herbst und Frühjahr, veranstaltet Roswitha á Brassard im noblen Marmorsaal des Bad Emser Kurhauses einen großen Antik- und Sammlermarkt. Jetzt war es wieder so weit. Zu diesem Frühjahrsmarkt präsentierten 17 Händler im Foyer und Marmorsaal ihre „Schätze“. Hier fanden Interessenten so ziemlich alles, was das Sammlerherz höher schlagen lässt. Vom antiken Schmuck und längst vergessener Technik bis hin zu Kleinmöbeln war für fast jeden etwas dabei.

Ein schwieriges Unterfangen, zwischen all den Schätzen beim Bad Emser Antik- und Sammlermarkt das richtige Schnäppchen zu finden.  Foto: Jürgen Heyden
Ein schwieriges Unterfangen, zwischen all den Schätzen beim Bad Emser Antik- und Sammlermarkt das richtige Schnäppchen zu finden.
Foto: Jürgen Heyden

Antik und Sammlermärkte sind ein schwieriges Feld, das zeigt ein Rundgang durch den zur Markthalle umfunktionierten Marmorsaal. Allzu leicht geraten derartige Märkte in den Dunstkreis von Trödel- oder Flohmärkten. Das ist auch Veranstalterin Roswitha á Brassard bewusst und deshalb nennt sie ihre Märkte auch „Antik- und Sammlermarkt“.

Wäre es ein reiner Antikmarkt, so würden nur Antiquitäten (von lateinisch „antiquitas“, deutsch „Altertum“), veraltet auch als Altertümer oder Raritäten bezeichnet, also Gegenstände meist künstlerischer oder kunsthandwerklicher Art, angeboten, die je nach Stilrichtung mindestens 100 Jahre alt sind. Das aber ist in Bad Ems nur selten der Fall. Beim jüngsten Markt in Bad Ems lag der Schwerpunkt der angebotenen Stücke eindeutig im Bereich des Sammlers. Uralte Radios, Grammofone, bekannte Modelleisenbahnen mit ungezählten Fahrzeugen neben einer funktionsfähigen Bahnanlage mit vielen Lichtern fanden sich neben Tischen voller Bücher aus verschiedensten Zeitepochen und Stilrichtungen.

„Bad Ems ist schon wegen des fantastischen Ambientes ein toller Platz für unseren Markt“, sagt Veranstalterin Roswitha á Brassard. Zwischen all dem Glanz vergangener Zeiten fanden interessierte Besucher auch das eine oder andere Buch aus der jüngeren deutschen Geschichte oder einfach ein bibliophiles Schnäppchen, nach dem man schon länger gesucht hatte. Als die ersten Regentropfen am Nachmittag ihre Kringel in die Lahn tropften, stöberten die Besucher des Bad Emser Antik- und Sammlermarktes zwischen golden oder silbern glänzenden Bestecksammlungen, geschnitzten Skulpturen und kleinen Vitrinen. Aufmerksam betrachteten sie kleine Porzellankunstwerke oder farbige, bunt schillernde Kristallgläser. Und ganz sicher haben auch einige Schätzchen einen neuen Besitzer gefunden.

Von unserem Mitarbeiter
Jürgen Heyden

Bad Ems Lahnstein
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