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    VG-Rat Flammersfeld: CDU behält absolute Mehrheit

    Im Verbandsgemeinderat Flammersfeld hat kein Machtwechsel stattgefunden. Die CDU ist mit 15 Sitzen immer noch die stärkste Fraktion im Rat. Die SPD gewinnt einen zusätzlichen Sitz und kommt nun auf acht Sitze. Keine Veränderung gab es bei der Wählergruppe Manfred Berger und Bündnis 90/Die Grünen, die beide ihre zwei Sitze behalten. Einziger Verlierer der Wahl ist die FDP, die in der kommenden Legislaturperiode nur noch ein Mandat besitzt.

    Auch in Horhausen waren die Wahlhelfer fleißig im Einsatz. Foto:
    Auch in Horhausen waren die Wahlhelfer fleißig im Einsatz.
    Foto: - Heinz-Günter Augst

    Von unserer Reporterin Susanne Schneider

    Am meisten profitieren konnte die SPD. Im Vergleich zur Verbandsgemeinderatswahl 2009 legen die Sozialdemokraten um 4,6 Prozentpunkte zu. "Das hat uns sehr gefreut, vor allem da wir nicht damit gerechnet haben", sagt Matthias Runkel. 1514 Wähler stimmten in diesem Jahr für die SPD, was einem Anteil von 28,7 Prozent entspricht. Der zusätzliche Sitz, den die SPD im Rat für sich beanspruchen kann, geht an Christof Orthen aus Horhausen, der auf Listenplatz zehn stand. "Er ist eine enorme Verstärkung für uns", sagt Runkel. Ansonsten bleibt die Fraktion personell unverändert. "Das ist ein großes Lob für unsere Leute, die in den vergangenen fünf Jahren im Rat aktiv waren", so Runkel.

    Die CDU kann auch in diesem Jahr mit einem starken Ergebnis zufrieden sein. Über die Hälfte der Wähler (51,5 Prozent) gab den Christdemokraten ihre Stimme. "Ich bewerte das Ergebnis positiv und bin froh, dass wir weiter die absolute Mehrheit im Rat halten", sagt Rolf Schmidt-Markoski. Die Zahlen seien eine Bestätigung für die bisherige Arbeit der CDU und auch für den guten Umgang mit den übrigen Fraktionen, so Schmidt-Markoski. Die Zustimmung der Wähler stagniert im Vergleich zu 2009 allerdings fast: Nur 77 Stimmen mehr erhielten die Christdemokraten, was einem Zuwachs von 0,8 Prozent entspricht. Obwohl die CDU ihre 15 Sitze behält, wird es einen Wechsel bei den Ratsmitgliedern geben. Gabriele Schug scheidet aus, da sie nicht erneut kandidierte. Bei Herbert Butter aus Oberlahr und Michael Becker aus Pleckhausen reichten Listenplatz 29 und 24 nicht aus, um in den Rat zu kommen. Neu dabei sind Thomas Schmidt aus Horhausen, Wilfried Wilsberg aus Burglahr und Joachim Osterkamp aus Walterschen.

    Ein annähernd unverändertes Ergebnis fuhren die Grünen ein. 497 Wähler votierten für sie, 24 mehr als 2009. "Wir hatten uns schon einen oder zwei Sitze mehr erhofft", sagt Wolfgang Conzendorf, der mit seiner Fraktion die zwei Sitze im Rat behält. Nun müsse mit dem ausgekommen werden, was der Wähler den Grünen zugestanden hat. "Wir werden aber für unsere Ziele mit unverändertem Einsatz weiterarbeiten", sagt Conzendorf. Ihm steht nicht mehr länger Konrad Mockenhaupt aus Schürdt zur Seite, sondern Ralf Lichtenthäler aus Reiferscheid schafft es in den neuen VG-Rat.

    Ebenfalls personelle Veränderungen gibt es bei der Wählergruppe Manfred Berger. Neben dem Namensgeber hat der Rotter Klaus Kölschbach einen Sitz ergattert. Klaus-Dieter Adrian, der zuvor dem Rat angehörte und auf Listenplatz zwei gesetzt war, bekam nicht genügend Stimmen. Insgesamt konnte die Wählergruppe 8,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Damit verbesserte sie ihr Ergebnis von 2009. "Im Stillen haben wir gehofft, einen weiteren Sitz zu gewinnen", sagt Berger, der trotzdem zufrieden ist.

    Deutlich weniger Wähler wollten die FDP im neuen Rat sehen. Erhielten die Liberalen 2009 noch 446 Stimmen, waren es 2014 nur noch 109, ein Minus von 6,4 Prozentpunkten. "Das ist natürlich ein enttäuschendes Ergebnis. Wir haben mehr erwartet, aber die Zahlen entsprechen dem bundesweiten Trend", sagt Dr. Johannes Noll aus Horhausen, der das einzige Mandat der FDP erhält. Eigentlich war er nur auf Platz drei gelistet, seine Berufung in den Rat eine Überraschung: "Das habe ich nicht erwartet. Trotzdem werde ich mein Mandat annehmen."

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