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    Kölscher Krimi und Brucher Blues: Krimifrühschoppen in der „Tenne“

    Zwei Kriminalkommissare, die Brucher Bluesband und die gemütliche Athmosphäre der „Tenne“ am Breidenbacher Hof in Betzdorf – das sind die Zutaten für einen Frühschoppen der besonderen Art. Während des Krimifestivals "Das Betzdorfer Blutbad" gibt es am Sonntag, 6. November, einen "Krimifrühschoppen" mit den beiden Kriminalbeamten Bernhard Hatterscheidt und Ludwig Kroner. Sie lesen nicht nur aus ihrem Erstling „Mord am Fastelovend“, sondern stellen auch den soeben erschienenen neuen Roman „Eiskalt in Nippes“ vor.

    Die Brucher Bluesband ist mit zu Gast beim Krimifrühschoppen in Betzdorf.
    Die Brucher Bluesband ist mit zu Gast beim Krimifrühschoppen in Betzdorf.

    Betzdorf - Zwei Kriminalkommissare, die Brucher Bluesband und die gemütliche Athmosphäre der „Tenne“ am Breidenbacher Hof in Betzdorf – das sind die Zutaten für einen Frühschoppen der besonderen Art. Während des Krimifestivals "Das Betzdorfer Blutbad" gibt es am Sonntag, 6. November, einen "Krimifrühschoppen" mit den beiden Kriminalbeamten Bernhard Hatterscheidt und Ludwig Kroner. Sie lesen nicht nur aus ihrem Erstling „Mord am Fastelovend“, sondern stellen auch den soeben erschienenen neuen Roman „Eiskalt in Nippes“ vor.

    Doch wie kommt man, wenn man den ganzen Tag mit Mord und Totschlag beschäftigt ist, auf die Idee, sich auch noch nach Feierabend mit diesem Thema zu beschäftigen? Kriminalromane zu schreiben? Ludwig Kroner erklärt das so: „Wenn ich mir einen Krimi im Fernsehen ansehe, packt mich oft die Wut. Die in den Filmen agierenden Kriminalisten müssten spätestens nach zwölf Minuten selbst hinter schwedischen Gardinen verschwinden – weil sie ihre Kompetenzen überschreiten, verbotene Verhörmethoden anwenden und eigentlich so ziemlich alles falsch machen. Darum kamen wir auf die Idee, einen Roman zu schreiben, der die Polizeiarbeit realistisch beschreibt und dennoch spannend ist.“ Das ist Kroner und Hatterscheidt so gut gelungen, dass ihr Roman „Mord am Fastelovend“ bereits in der zweiten Auflage erscheint und auch das neue Buch „Eiskalt in Nippes“ von den Lesern in den höchsten Tönen gelobt wird.

    Die zwei sind ein eingespieltes Team. So schrieb Bernhard Hatterscheidt den „Basisroman“ des Erstlings „Mord am Fastelovend“. Ludwig Kroner arbeitete die Charaktere aus und verpasst dem Ganzen den echt Kölschen Touch. Heraus kommen bei dieser Koproduktion Bücher, die die Leser faszinieren. Ein Leser im Internet: „Nach dem ersten Band 'Mörderischer Fastelovend', den ich regelrecht verschlungen habe, war ich auf den zweiten Band sehr gespannt. Und ich darf sagen: Ich gratuliere dem Autoren-Duo zu seinem zweiten absolut gelungenen Band. Er war so spannend und schaurig, dass ich ihn wieder  erst aus der Hand gelegt habe, als ich auf der letzten Seite angekommen war und der Fall um den Mann im Gefrierschrank aufgeklärt war.“ Die Lesungen der beiden Kriminalkommissare sind ein Genuss. Insbesondere Kroner, der nach eigener Aussage nur das tut, was ihm Spaß macht und als Lehrer, Zauberer, Polizeiseelsorger - Spezialität: Kölsche Mundarpredigten - tätig war, versteht es, die Lesung mit Anekdoten aus dem Polzeialltag zu würzen.

    Natürlich gehört zu einem Frühschoppen auch die richtige Musik. Hierfür sorgen die über Betzdorf bekannten Mannen der Brucher Bluesband. Edgar „Edi“ Vierbuchen (Gesang),  Heribert Kirschey (Harp), Manfred Pichulek (Bass), Heinz Euteneuer (Schlagzeug), Georg Euteneuer und Georg Hammer (beide Gitarre) werden den Gästen einheizen. Ihre Musik ist erdig und mit einer Spielfreude gepaart, die schnell auf die Gäste überspringt. Wenn Edi den Blues ins Mikro donnert, dass die etwas kahle Schädeldecke vibriert, Heribert tänzelnd die Harp in Verzückungs versetzt, Heinz seiner Schießbude das letzte abverlangt, die beiden Georgs die Gitarren mit fliegenden Fingern bearbeiten und Manfred dem Ganzen mit seinem Bass eine fette Grundlage liefert – dann ist das Publikum schnell eins mit der Band. Die Mischung aus Lesung und Musik hat einen eigenen Charme. "Eule"-Chef und "Blutbad"-Initiator Hratmut Fischer: "Dass wird Frühschoppen, den man sich nicht entgehen lassen sollte." Peter Seel

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