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    Großes Aufgebot in Oberlahr: Spektakuläre Suchaktion nach verletzter Frau

    Eine nicht alltägliche Personensuche hat Polizei und Feuerwehr am Mittwochnachmittag im Bereich Oberlahr beschäftigt. Vermisst wurde dabei eine 23-jährige Frau, die sich sehr auffällig verhalten und nach Zeugenaussagen einen verwirrten Eindruck gemacht hat.

    Ein starkes Aufgebot an Feuerwehrleuten und Polizei hat sich am Mittwochnachmittag in der Verbandsgemeinde Flammersfeld an der Suche nach einer jungen Frau beteiligt. In einem Haus in Oberlahr konnte die 23-Jährige dann aufgespürt werden.  Foto: Heinz-Günter Augst
    Ein starkes Aufgebot an Feuerwehrleuten und Polizei hat sich am Mittwochnachmittag in der Verbandsgemeinde Flammersfeld an der Suche nach einer jungen Frau beteiligt. In einem Haus in Oberlahr konnte die 23-Jährige dann aufgespürt werden.
    Foto: Heinz-Günter Augst

    Ihren Anfang nahm die Geschichte am späten Mittag in einem Garten in Rott. Dort entdeckte nach Angaben der Polizeiinspektion Straßenhaus ein Mann die junge Frau, die sich offenbar selbst Verletzungen zugefügt hatte und ein Pflaster im Gesicht trug. Der Mann kam ihrer Bitte nach, zu einem Arzt nach Horhausen gefahren zu werden. Auf dem Weg dorthin entschied sich die Frau, die keine Schuhe trug, anders und bat den Mann, sie auf Höhe des ehemaligen Schwimmbades in Oberlahr rauszulassen, da sie lieber eine Freundin besuchen wolle. Sie stieg aus, der Mann wendete bei nächster Gelegenheit und wollte wieder zurückfahren. Als er an der Stelle vorbeikam, an der die Frau das Auto verlassen hatte, konnte er die 23-Jährige nicht mehr entdecken. Kurze Zeit später verständigte er die Polizei.

    Gegen 14.20 Uhr alarmierte dann die Rettungsleitstelle in Montabaur die Feuerwehr Oberlahr, die gemeinsam mit Pleckhausen mit insgesamt 16 Leuten die Suchaktion der Polizei unterstützte. Später wurden dann noch die Wehren aus Flammersfeld und Horhausen hinzugezogen. Die Polizei suchte ihrerseits mit Hunden und einem Hubschrauber nach der jungen Frau, von der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bekannt war, als dass sie barfuß unterwegs war und mit einer dunklen Jogginghose und einem grauen Kapuzenpullover bekleidet war. Ihre Größe wurde mit etwa 1,70 Meter angegeben, die Haarfarbe war laut Beschreibung des Autofahrers dunkel und die Figur schlank.

    Rund eine Stunde dauerte die Suche nach der Frau an, der kreisende Polizeihubschrauber und die Lautsprecherdurchsagen erregten dabei im Suchgebiet großes Aufsehen. Immer wieder wurde als Anhaltspunkt auch die Aussage der Frau zu Rate gezogen, dass eine Freundin von ihr in der Nähe wohne. Gefunden wurde die Vermisste schließlich nach Polizeiangaben in einem Gebäude in der Bahnhofstraße in Oberlahr. In dem Haus soll sie vorübergehend untergebracht, dort aber nicht dauerhaft gemeldet sein.

    Wie die Frau in den Garten nach Rott gekommen ist, was die Ursache für ihr verwirrtes Auftreten gewesen ist und warum sie sich selbst Verletzungen zugefügt hat, sind Fragen, die bislang noch nicht beantwortet werden konnten. Laut Polizei wurde sie nach ihrem Auffinden in ärztliche Obhut übergeben.

    Die Suche von Oberlahr reiht sich in eine Reihe von Fällen ein, mit denen Polizei und Rettungskräfte im Kreis in den vergangenen Wochen konfrontiert wurden – alle mit glücklichem Ausgang. So hatte Anfang August eine Mutter ihren Sohn als vermisst gemeldet. Der Teenager war nicht vom Brunnenfest in Kraam nach Hause gekommen. Es stellte sich heraus, dass er bei einem Freund übernachtet hatte. Mitte September hielt eine 85-Jährige die Einsatzkräfte in Atem. Sie hatte zu Fuß das Altenheim in Kirchen verlassen, obwohl sie ärztlich betreut werden musste. Nach drei Stunden konnte die Seniorin unverletzt aufgespürt werden.

    Von Heinz-Günter Augst und Markus Kratzer

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