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    Weitefeld

    Eine neue "gute Stube" für Weitefeld

    Geräumig, modern, funktional – so soll das neue Dorfgemeinschaftshaus in Weitefeld werden. Die Idee ist, den Bau anstelle des jetzigen Mehrzweckraums an die Turnhalle anzudocken. Am Dienstagabend stellten Hans-Peter Merkel vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Daaden und seine Kollegin Stefanie Köhler den aktuellen Stand der Planungen dem Ortsgemeinderat vor – just in jenem Saal, der mit seinem spröden Charme der späten 70er-Jahre bald einem Neubau weichen soll.

    So könnte es aussehen, das neue Dorfgemeinschaftshaus in Weitefeld: Angedockt an die Turnhalle (links), die derzeit saniert wird, soll ein moderner Saalbau mit Küche, Theke, Sanitär- und Nebenräumen entstehen. Der Haupteingang ist rechts im Bild unter dem roten Vordach.  Illustration: Ingenieurbüro Merkel, Daaden
    So könnte es aussehen, das neue Dorfgemeinschaftshaus in Weitefeld: Angedockt an die Turnhalle (links), die derzeit saniert wird, soll ein moderner Saalbau mit Küche, Theke, Sanitär- und Nebenräumen entstehen. Der Haupteingang ist rechts im Bild unter dem roten Vordach. Illustration: Ingenieurbüro Merkel, Daaden

    Nach den Entwürfen des Büros Merkel bekommt das Dorfgemeinschaftshaus einen separaten, überdachten und beleuchteten Haupteingang auf der Stirnseite am Turnhallenweg. Vom Foyer aus schließt sich links der große Saal an, der mit 170 Quadratmetern Fläche und einer Kapazität von bis zu 160 Sitzplätzen deutlich mehr Platz bieten wird als der derzeitige Mehrzweckraum (103 Quadratmeter, maximal 80 bis 90 Stühle). Der Clou: Der Saal lässt sich durch eine Trennwand in zwei separate Räume (115 und 55 Quadratmeter) unterteilen, sodass dort künftig zwei Feiern oder Veranstaltung gleichzeitig stattfinden können. In diesem Fall lassen sich großer und kleiner Saal auch über gesonderte Eingänge erreichen – sowohl vom Foyer aus, als auch über die Seiteneingangstüren an der Längsseite der Turnhalle, wo zudem eine Rampe eine Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer gewährleisten soll.

    Größer fällt demzufolge auch die Küche (knapp 23 Quadratmeter) aus – mit einer Durchreiche zur Theke, einem Nebeneingang für Lieferanten sowie einem zusätzlichen Raum, in dem ein Buffet aufgebaut werden kann. Gleichfalls vom Foyer aus zu erreichen sind natürlich die Toiletten (einschließlich Behinderten-WC), die Garderobe, ein Abstellraum sowie das Stuhllager. Die Gesamtnutzfläche vergrößert sich demnach von jetzt 206 auf künftig 337 Quadratmeter. Besonders markant ist das zur Mitte hin abfallende Schrägdach, das den Saalbereich optisch vom übrigen Gebäudekomplex abhebt.

    Nach dem vorliegenden Entwurf würde das neue Dorfgemeinschaftshaus mit Bruttokosten von rund 612.700 Euro zu Buche schlagen. Eingerechnet sind laut Planer Merkel dabei bereits auch Mobiliar, Beleuchtung und technische Grundausstattung – allerdings in „moderater Ausführung“. Denn um in den Genuss der 75-prozentigen Bezuschussung aus dem ISEK-Förderprogramm zu gelangen, muss der Entwurf der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Landesbehörde prüft dann genauestens, welche Kosten förderfähig sind. Dabei gelten strenge Richtlinien: Planerische Änderungen oder Mehrkosten sind zwingend mit der ADD abzustimmen, will die Gemeinde nicht den kompletten Zuschuss aufs Spiel setzen.

    Um voranzukommen, drückte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler aufs Tempo. Es gelte, hier und jetzt im Rat eine Entscheidung zu treffen, damit man den Entwurf zeitnah an die ADD schicken könne. Auch wenn Dirk Langenbach (FWG) noch leise Zweifel an der „Sinnhaftigkeit des kleinen Saals“ äußerte, so gab es alles in allem doch breite Zustimmung und viel Lob für die Planungen des Büros Merkel. Mit Blick auf die hohe Förderquote bekomme man einen günstigen und zugleich optisch gelungenen Neubau. Zwar wird sich die Ortsgemeinde hierfür (wie auch für die Turnhallensanierung) verschulden, räumte Keßler ein. „Allerdings haben wir dann auch einen Gegenwert stehen.“ Karl-Heinz Wenzelmann, Sprecher der Fraktion „Wir für Weitefeld“, pflichtete ihm bei: „Wenn ich sehe, was wir derzeit haben, sollten wir sehen, dass wir uns heute für den Entwurf entscheiden.“ So kam es dann auch – der Beschluss fiel einstimmig.

    Von unserem Redakteur Daniel Weber

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