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    Kreis Altenkirchen

    CDU weiterhin stärkste Kraft im Kreis Altenkirchen

    Die CDU bleibt stärkste politische Kraft im Kreis Altenkirchen.

    Stimmenauszählen braucht seine Zeit
    Stimmenauszählen braucht seine Zeit
    Foto: Heinz-Günter Augst

    Bei der Kreistagswahl konnten sich die Christdemokraten im Vergleich zur Kommunalwahl 2009 um 0,5 Prozentpunkte auf 42,9 Prozent verbessern und sind nun mit einem Abgeordneten mehr im neuen Kreistag vertreten.

    Auch die SPD gewann einen Sitz hinzu und stellt nunmehr 15 Vertreter. Großer Verlierer ist auch im Kreis Altenkirchen die FDP. Sie stürzte um 6 Prozentpunkte nach unten auf 3,9 Prozent und büßte zwei Mandate ein.CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Michael Wagener zeigte sich denn auch „rundum zufrieden" mit dem Ergebnis seiner Partei. Er wertete dies als Bestätigung der Arbeit seiner Fraktion. „Dass wir nun das 20. Mandat erhalten, zeigt, dass wir gut unterwegs sind." Nach Lage der Dinge wird es auch im neuen Kreistag kein formelles Bündnis geben. Da keiner die absolute Mehrheit hat, ist die CDU auf Partner angewiesen, um die nötigen Mehrheiten sicherzustellen. Michael Wagener ist hier jedoch nicht bange. „Wir haben mit den fünf anderen Gruppierungen im Kreistag bisher sehr gut zusammengearbeitet", betonte er. Die Union werde nun mit allen anderen Gespräche führen. Wagener stellt klar: „Wir werden kein Bündnis gegen jemanden schmieden."

    Glücklich und zufrieden zeigte sich auch SPD-Spitzenkandidatin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Das ist schon klasse", sagte sie, als sie die RZ über das Abschneiden ihrer Partei bei der Kreistagswahl informierte. Weil es in der Verbandsgemeinde Flammersfeld das Auszählen der Stimmen ungewohnt schleppend vonstatten ging, dauerte es seine Zeit, bis sich das Ergebnis herumgesprochen hatte. Bätzing-Lichtenthäler: „Unser Abschneiden zeigt, dass wir mit unserem Programm bei den Menschen angekommen sind und sie sich damit auseinandergesetzt haben." Die Rückmeldung an den Wahlkampfständen bezüglich des Programms „AKtiv für unsere Heimat" sei sehr positiv gewesen.

    Mit ihrem persönlichen Abschneiden ist die Frau aus Forst überaus zufrieden: Mit 32 887 Stimmen erfuhr sie so viel Zustimmung wie sonst kein Kandidat auf dem Stimmzettel. Ihr gelang es damit sogar, den bisherigen „Stimmenkönig" Dr. Josef Rosenbauer zu überholen, der mit 31 291 auf dem zweiten Platz der Kreuzchen-Hitparade landete. „Das freut mich natürlich sehr und bestärkt mich in meiner Arbeit. Gerade die kommunale Verankerung ist mir sehr wichtig."

    Eine gewisse Ernüchterung ist bei den Liberalen eingetreten. Sie erlitten eine schwere Schlappe und mussten ein Minus von 6 Prozentpunkten hinnehmen. FDP-Kreisvorsitzender Dr. Axel Bittersohl lässt dennoch den Kopf nicht hängen: „Ich gratuliere zunächst einmal allen, die gewonnen haben. Das gehört sich so", lautete seine erste Reaktion. Es sei der FDP nicht gelungen, mit dem Programm bei den Wählern zu landen. Dass seine Partei eine Niederlage nach der nächsten erleidet, führt Bittersohl darauf zurück, „dass sich unser früherer Vorsitzende so unsäglich blöde benommen hat". Die FDP sei auf dem Boden der Tatsachen angekommen, auf den sie derzeit gehöre.

    Ein Blick in die Einzelergebnisse zeigt, dass die Verbandsgemeinde Gebhardshain weiterhin die CDU-Hochburg im Kreis Altenkirche bleibt. 54,3 Prozent der Wähler machten dort ihr Kreuz bei den Christdemokraten, nur etwas weniger als vor fünf Jahren. Die SPD hingegen konnte in ihrer Hochburg, der Verbandsgemeinde Hamm, ihre Position noch ausbauen und sich dort bei der Kreistagswahl auf 40,6 Prozent verbessern. Desaströs war dagegen das Abschneiden der FDP in der Verbandsgemeinde, die früher einmal als sichere Bank der Liberalen galt: Daaden. Bei der Wahl 2009 gaben in der VG Daaden noch 17,1 Prozent der Wähler der FDP ihre Kreistagsstimme. Diesmal, in der neuen VG Herdorf-Daaden, stürzte die Partei auf 5,3 Prozent ab. Auch in anderen Orten des Landkreises befindet sich die FDP in freiem Fall. Von der bisherigen Fünf-Mann-Fraktion ist noch ein sehr bescheidener Rest übrig geblieben: Dr. Axel Bittersohl und Volker Piske bilden nun die FDP-Mini-Fraktion.

    Aus dem Stand heraus gelang der Piratenpartei der Einzug in den Kreistag: Hans-Peter König hält dort fortan als Einzelkämpfer die Piratenfahne hoch. Stabil zeigten sich die Grünen, die Freien Wähler und die Linken. Ihre Fraktionen haben jeweils eine unveränderte Größe. Die FWG hat die FDP als drittstärkste Kraft im Altenkirchener Kreistag abgelöst. (mp)

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