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Brachbach

Brachbach janz jeck: Humor und Akrobatik vom Feinsten

Nicht nur mit humoristischen, sondern auch mit akrobatischen und taktsicheren Programmpunkten hat die KG Brachbach (KGB) ihren 250 Gästen bei der Prunksitzung am Samstagabend ein buntes Programm geboten und die fünfte Jahreszeit in der Mehrzweckhalle eingeläutet.

Akrobatisch ging es am Samstag bei der Prunksitzung des KG Brachbach in der Mehrzweckhalle zu. Beim Voll-Clown-Theater bewiesen Rille Meinert und Tobias Thüring, dass sich Senioren trotz gebrechlicher Knochen und zitternder Hände in Topform präsentieren können.  Foto: Blazenka Sokolova
Akrobatisch ging es am Samstag bei der Prunksitzung des KG Brachbach in der Mehrzweckhalle zu. Beim Voll-Clown-Theater bewiesen Rille Meinert und Tobias Thüring, dass sich Senioren trotz gebrechlicher Knochen und zitternder Hände in Topform präsentieren können.
Foto: Blazenka Sokolova

Zwei Besonderheiten in diesem Jahr: Erstmals hat Brachbach ein Dreigestirn. In Prinz, Bauer und Jungfrau schlüpften in dieser Reihenfolge Guido Harnischmacher, Marco Hering und Daniela Müller (Daniel Müller). Das nächste Highlight: Zum ersten Mal trat die KGB mit einer eigenen Sitzungskapelle auf. Diese setzte sich zusammen aus Mitgliedern des Brachbacher Musikvereins Lyra, der die Idee hatte, den KGB musikalisch zu begleiten. „Das ist eine Bereicherung für uns“, freute sich KG-Schriftführer Maik Pfeifer. Durch das Programm führten KG-Präsident Steffen Kappes und Martin Zöller.

Nach dem Einzug des Dreigestirns und der Aktiven animierte der Damenelferrat das Narrenvolk zum Mitklatschen. Les Minis, die „Frechen Mädchen“, Les Majorettes und die rot-weißen Funken glänzten mit Gardetänzen auf dem Parkett. Genauso taktsicher und schwungvoll bewegten sich auch Julina und Niklas. Die beiden Neunjährigen begeisterten das Publikum mit einem Paartanz. Doch um ihrem Narrenvolk nicht nur etwas Unterhaltsames für die Augen zu bieten, ließ die KGB es sich nicht nehmen, mehr als einmal das Zwerchfell des Publikums zu erschüttern.

Bei diversen Büttenreden gab es kein Halten mehr für die Gäste. So wie beim Auftritt von Santa Nikolausia (Bärbel Meinert). „Von drauß' vom Höhwald komm ich her, ich muss euch sagen, da tobt der Bär“, begrüßte Bärbel Meinert das Volk. Die Art und Weise, wie der moderne Nikolaus unterwegs ist und was er so alles verschenkt, stellte sie in Frage: „In 'nem Cola-Truck unterwegs, bringt er Smartphones mit ins Haus. Näää, wo is nur der gute alte Nikolaus?“ Santa Nikolausia hingegen verteilt Weihnachtsgeschenke klassisch auf ihrem Schlitten und freut sich darüber, bei ihren Fahrten jetzt schneller unterwegs zu sein: „Die Straße vom Ottoturm runner – Bahn frei! Mit tollem Blick auf die Erzquellbrauerei.“

So flink wie Nikolausia wohl ihre Schlittenrunden zu drehen scheint, ging es beim Voll-Clown-Theater nicht zu. Das Seniorenpaar, gespielt von Rille Meinert und Tobias Thüring, betrat mit lahmem Gang und mit zitternden Händen die Bühne. Und trotzdem wollte es beweisen, dass Akrobatik und hohes Alter einander nicht ausschließen müssen. Und das präsentierten sie mit Erfolg.

Ein anderes Thema beschäftigte Kirchens ehemaligen VG-Bürgermeister Jens Stötzel. In seiner gelungenen Büttenrede stellte er die Probleme eines Bauherrn vor. „Handwerker, das weiß ich heute, sind keine ganz normalen Leute.“ So hätten sie beispielsweise eine ganz andere Sprache: „Sagen sie sofort, so meinen sie später. Wir fangen gleich an bedeutet, dass sie erst in 14 Tagen beginnen.“ Der Bürgermeister überlegte kurz und fand einen Vergleich: „Bei Mann und Frau ist das ähnlich. Sagt ein Mann, dass er fertig ist, hat er schon die Jacke an. Spricht eine Frau dies aus, so fängt sie dann erst sich zu schminken an.“

Weitere Darbietungen wie ein Sketch der Prinzengarde oder der Auftritt des Männerballetts Kolping folgten und heiterten den bunten Abend bei der Karnevalsgesellschaft Brachbach weiter auf. In der Mehrzweckhalle feierten die Jecken, „bis der Höhwaldbär kam“. Blazenka Sokolova

Altenkirchen Betzdorf
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