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Kärlich

Spaziergang zu den ersten Blüten: Auf dem Streuobstwiesenweg hoch über dem Neuwieder Becken unterwegs

Los geht es am Parkplatz bei den Sportanlagen am „Dalfter“ am oberen Ortsrand von Kärlich. Wir gehen den Weg gegen den Uhrzeigersinn und lassen uns vom markanten Logo (Baum und roter Apfel) zuverlässig leiten. Entlang der Umzäunung des Sportplatzes führt uns ein breiter Waldweg durch den lichten Mischwald. Am Ende des Zaunes halten wir uns an der Weggabelung rechts und laufen zur nahen Schutzhütte an der Hangkante.

Mit den Sonnenstrahlen blüht die Natur auf.  Foto: Remet/Kappest
Mit den Sonnenstrahlen blüht die Natur auf.
Foto: Remet/Kappest

Vom Rand der ersten Streuobstwiesen können wir einen tollen Blick auf das Neuwieder Becken auskosten. Wir wandern auf weichem Wiesenweg bis zum nahen Waldrand. „Der schwere und fruchtbare Boden kann nach ergiebigem Regen schon mal matschig und rutschig sein, doch festes Schuhwerk und eventuell auch ein Stock helfen über solche Passagen hinweg“, geben die Wanderexperten Urlike Poller und Wolfgang Todt als Tipp mit auf den Weg.

Unterholz und gepflegte Kirschbaumplantagen begleiten die Wanderer talwärts, wo sie auf den Rheinhöhenweg (weißes R) stoßen. Wir biegen links auf den befestigten Feldweg ab und genießen zur Blütezeit der Obstbäume das filigrane Blütenmeer aus Weiß und Rosa. Nach kurzem Anstieg haben wir das liebevoll gepflegte Areal der Kettiger Grillhütte erreicht und genießen eine großartige Aussicht. Vorbei am Hochbehälter Kettig und durch ein kurzes Waldstück erreichen wir die nächsten Obstplantagen, bevor wir ins Kettiger Bachtal absteigen.

Nach rund 3,5 Kilometern erreichen wir die Arenzwiese. Hier wachsen uralte Apfelbaumsorten – aber auch Weidensträucher für die Korbflechterei der Förder- und Wohnstätten. Nach gut fünf Kilometern steigen wir am Feldrand deutlich aufwärts. Der nächste Höhepunkt liegt vor uns: Der Panoramablick reicht bis in die Vulkaneifel. Der nächste Richtungswechsel führt uns nun wieder zu Obstbaumarealen, die abermals die Felder unterbrechen. Am Wegesrand sorgen attraktive Erlebnisstationen für Abwechslung und Spannung. So unterhalten, bewältigen wir die Passage über den Kärlicher Berg sehr kurzweilig und kommen dazu immer auch in den Genuss herrlicher Ausblicke.

Nach 7,5 Kilometern treffen wir an einer Kreuzung und einer kleinen Kapelle ein. Mit einer herrlichen Aussicht auf Mülheim-Kärlich wandern wir durch das aufbrechende Blütenmeer, bis der Asphaltweg nach rechts abknickt. Hier halten wir uns links und vertrauen uns einem weichen Waldweg an. Wir durchqueren ein Wäldchen und stehen nach 8,2 Kilometern auf einer Anhöhe: Noch einmal sind wir hingerissen vom Rheintalpanorama, das sich vor uns ausbreitet und bei gutem Wetter den Blick bis weit in den Westerwald freigibt. Abwärts geht es über die Dalfter Grillhütte zu einer Aussichtsplattform. Nach 8,8 Kilometern treffen wir am Sportplatz ein, wo unser Ausflug ins Reich der Blüten und Früchte endet.

Buchtipp: „Traumpfade Jubiläumsausgabe 2018“, 26 Traum-pfade und ein Themenweg, 276 Seiten mit vielen Fotos, Detailkarten, GPS-Daten und Tipps für unterwegs, 12,95 Euro. Weitere Informationen unter www.ideemediashop.de

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