Wirges

Kommunalpolitik steht vor einem Dilemma: Barrierefreiheit oder Sicherheit für Schüler?

Der Bundesgesetzgeber fordert an Bushaltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Barrierefreiheit. Spätestens bis zum 1. Januar 2022 soll dies für alle ÖPNV-Nutzer gewährleistet sein, so schreibt es das novellierte Personenbeförderunggesetz vor. Eigentlich kein Problem, sollte man meinen: Doch das Bundesgesetz stellt Kommunalpolitiker wie aktuell in Wirges vor ein Dilemma: Denn die Entscheidung für Barrierefreiheit bedeutet im Zweifelsfall weniger Sicherheit für Schulkinder, weil die Drängelgitter an öffentlich genutzten Schulbushaltestellen entfernt werden müssen.

Stephanie Kühr Lesezeit: 2 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net