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Rhein-Lahn/Frankfurt

Landeskirche verabschiedet Haushalt 2018: Etat verfolgt klaren Sparkurs

Am Samstag ist in Frankfurt die Herbstsynode der Landeskirche Hessen und Nassau mit wichtigen Weichenstellungen zu Ende gegangen.  Foto: Dekanat
Am Samstag ist in Frankfurt die Herbstsynode der Landeskirche Hessen und Nassau mit wichtigen Weichenstellungen zu Ende gegangen. Foto: Dekanat
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Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am späten Freitagabend in Frankfurt am Main den 655 Millionen Euro umfassenden Haushalt für 2018 beschlossen. Den größten Einzelposten bilden dabei die Personalkosten mit mehr als 290 Millionen Euro. Für die Arbeit auf Gemeinde- und Dekanatsebene sind 334 Millionen Euro eingeplant. Mehr als 45 Millionen Euro an Eigenmitteln sind unter anderem für die Arbeit in Kindertagesstätten vorgesehen. Für den Bereich Bildung sind 40 Millionen Euro veranschlagt. Prognostiziert werden in dem neuen Etat für das kommende Jahr 510 Millionen Euro an Einnahmen durch die Kirchensteuer.

Wichtiger Punkt im Haushalt ist die Umsetzung von Sparauflagen der Synode. 10 Millionen Euro sollen bis 2020 eingespart werden. Vor allem durch weniger werdende Pfarrstellen werden voraussichtlich die Ausgaben um rund 5 Millionen Euro verringert. Hinzu kommen Ersparnisse beim Unterhalt von Pfarrhäusern. Auch Zuweisungen wie etwa an das Zentrum Oekumene ...