Diez

Städtebau: Die Mär vom „Holländischen Viertel“ in Diez

„Heute kann ich ein Geheimnis lüften, das ich zwei Jahre lang gehütet habe.“ Die Erleichterung über die gelungene Geheimhaltung und dass er jetzt endlich die Katze aus dem Sack lassen konnte, war dem Vorsitzenden des Diezer Museums- und Geschichtsvereins, Georg C. Pick, deutlich anzusehen. In der voll besetzten Remigius-Kapelle des Grafenschlosses deckte der junge Kunsthistoriker den „Mythos des Holländischen Viertels“ in Diez auf. Ein Thema, dem er sich in seiner Masterarbeit zur Diezer Stadtbaugeschichte an der Universität Marburg angenommen hatte. Dabei begann alles mit einem Gefühl: „Ich sehe, dass hier was ist. Ich weiß nur nicht was“, hatte die betreuende Professorin bei einem Ortsbesuch in Diez eingeräumt. Georg Pick hatte da schon seinen neuen Wohnort als Prüfungsthema ins Gespräch gebracht.

Johannes Koenig Lesezeit: 3 Minuten
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