Archivierter Artikel vom 27.07.2019, 08:15 Uhr
Plus
Lahnstein

Kunstrasen: In Lahnstein setzt man auf Kork, in Freiendiez auf Schadenersatz

Mit der Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrages zwischen der Stadt Lahnstein und dem FSV Rot-Weiß Lahnstein wurde Ende Juni der entscheidende Schritt für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes auf dem bisherigen Tennenplatz im Rhein-Lahn-Stadion gemacht. Doch Nachrichten aus Brüssel sorgen aktuell für Verunsicherung – die Europäische Union plant ein Verbot von Mikroplastik. Viele Amateurvereine haben aber genau solches Gummi-Granulat auf ihren Kunstrasenplätzen als Unterlage verwendet, zum Beispiel der SV Diez-Freiendiez. In Lahnstein will man es anders machen: Wie Herfried Enz, der Vorsitzende des FSV Rot-Weiß Lahnstein, auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt, wird sogenanntes Korkgranulat als Füllmaterial genutzt. Eine ökologische Lösung, Kork ist ein nachwachsender Rohstoff.

Von Tobias Lui Lesezeit: 3 Minuten