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"Abschiebung? Mein Mandant würde in Afghanistan gelyncht"

Er überlebte fast unversehrt den Krieg in Afghanistan – bekam aber im Flüchtlingsheim in Diez ein Messer in den Kopf gerammt: Das Leben von Hekmat T. (21) steckt voller Irrwege und Tragik. Er kämpfte für die Taliban, erzählte dies nach seiner Flucht den deutschen Behörden und sitzt deshalb seit Ende 2016 in Haft. Jetzt hat ihn das Oberlandesgericht Koblenz wegen mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer Terrorvereinigung zu drei Jahren Haft verurteilt. Seine Anwältin Sandra Buhr erzählt im Interview, warum er im Prozess eine Kalaschnikow zusammenbauen musste und nicht nach Afghanistan zurückkann.

Frau Buhr, Ihr Mandant offenbarte sich in seinem Asylverfahren aus freien Stücken als ehemaliger Talibankämpfer. Warum?

Er hat sich nichts dabei gedacht. Er meinte, er könne in Deutschland nicht für ...

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