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Rheinland-Pfalz

Workshops machen Fit für die Generation online

Deutlich mehr als 90 Prozent der Jugendlichen haben einen eigenen Internetzugang. Fast alle sind Mitglied in einer Community wie Facebook oder Wer-kennt-wen. 68 Prozent der Jungen und 36 Prozent der Mädchen vertreiben sich die Zeit mit Computerspielen. 53 Prozent haben schon einmal Spiele gespielt, für die sie zu jung waren. Diese Zahlen zeigen, dass es Aufklärungsbedarf gibt.

Rheinland-Pfalz. Deutlich mehr als 90 Prozent der Jugendlichen haben einen eigenen Internetzugang. Fast alle sind Mitglied in einer Community wie Facebook oder Wer-kennt-wen. 68 Prozent der Jungen und 36 Prozent der Mädchen vertreiben sich die Zeit mit Computerspielen. 53 Prozent haben schon einmal Spiele gespielt, für die sie zu jung waren. Diese Zahlen zeigen, dass es Aufklärungsbedarf gibt.

Eine der Aufklärerinnen ist Bettina Sieding aus Daun. Die Betriebswirtin mit dem Schwerpunkt Datenverarbeitung und Web-Design arbeitet als Referentin für das Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“. Sie erklärt bei Elternabenden, was Erwachsene über die virtuelle Welt ihrer Kinder wissen sollten. Denn da ist die Generation 40 plus noch oft außen vor. Sieding spricht gern vom „digitalen Graben“ zwischen den Generationen. Viele Erwachsene bewegen sich im Web 1.0, dem Internet von vor zehn Jahren. Sie nutzen Google, Wetter.de, einen Routenplaner und lesen Online-Nachrichten. Jugendliche leben aber im Web 2.0: Inhalte werden von den Nutzern selbst erstellt und verbreitet.
Bettina Sieding sagt: „Entscheidend ist, wie viel man von sich preisgibt.“ Grundsätzlich sollten auf den sozialen Plattformen keine Kontaktdaten wie Telefonnummer oder Postadresse genannt werden. „Denn das Netzwerk ist ja bereits die Kontaktmöglichkeit.“ Vor allem bei US-Anbietern wie MSN, ICQ oder Facebook ist Vorsicht geboten: Nach amerikanischem Datenschutzrecht dürfen nach der Nutzeranmeldung sämtliche private Angaben ausgewertet werden. pie
Mehr Informationen zum 
Thema gibt es unter www.medienkompetenz.rlp.de, www.datenschutz.rlp.de und www.verbraucherzentrale-rlp.de

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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