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    Mainz

    SPD will keine Dumpinglöhne im Lu-Einkaufszentrum

    Die SPD-Stadtratsfraktion begrüßt eine städtebauliche Neuordnung zwischen Gutenbergplatz, Weißliliengasse und Bischofsplatz. "Es ist darauf zu achten, dass sich die Neubauten städtebaulich gut in die Umgebung einfügen", sagen Eckart Lensch und Lars Kützing in der Stellungnahme ihrer Fraktion zu den Leitlinien, die der Stadtvorstand gegenüber dem Investor ECE aufgestellt hat.

    So könnte das Einkaufszentrum am Bischofsplatz aussehen.
    So könnte das Einkaufszentrum am Bischofsplatz aussehen.
    Foto: Animation ECE

    Demnach stimmen die Genossen im Großen und Ganzen mit den Leitlinien überein, fügen hier und da allerdings noch Ergänzungen und Änderungen in Nuancen ein. Etwa, dass eine Konzentration auf Filialisten und Franchiseunternehmen im neuen Einkaufszentrum nicht erwünscht sein soll, dass für den Bau mindestens zur Hälfte einheimische Planer, Bau- und Handwerksbetriebe beauftragt werden sollen.

    Ebenso solle ECE sicherstellen, dass sowohl beim Bau, als auch beim späteren Betrieb von Handel und Gastronomie Tarifbedingungen für die Arbeitnehmer gelten. Dumpinglöhnen und prekären Arbeitsverhältnissen an der Ludwigstraße will die SPD von vorn herein eine Absage erteilen. Eine weitere Ergänzung ist die Archäologie: Sollte - wie so oft in Mainz - beim Bau des Zentrums wieder Römisches ans Tageslicht kommen, müssten Stadt, Investor und Landesarchäologie frühzeitig ein Grabungskonzept erstellen , um die Funde vor Ort der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Wie beispielsweise einst in der Römerpassage.

    Neue Fachgeschäfte für Mainz

    Ansonsten wollen die Genossen die Verwaltung in ihrem Bestreben unterstützen, ein Einkaufsquartier an der Ludwigsstraße "unter Beachtung bestehender Konzepte anzusiedeln und zu realisieren", heißt es in der Stellungnahme. Ziel sei es, zusätzliche Kaufkraft in die Mainzer Innenstadt zu ziehen, so dass neben den Geschäften im Quartier der bestehende Einzelhandel Nutznießer dieser Ansiedlung werde. Neben Karstadt als Ankermieter und einem Lebensmittler sei bei den übrigen Ladengeschäften darauf zu achten, dass Marken- und Fachgeschäfte angesiedelt werden, die es bislang in Mainz nicht gebe, erläutern Lensch und Kützing weiter.

    "Daher begrüßen wir die vorgelegten Leitlinien und Empfehlungen des Stadtvorstands ausdrücklich und möchten mit unserer Stellungnahme einen Beitrag leisten, um einen breiten politischen Konsens unter Berücksichtigung der Beiträge aus der Bürgerschaft und des Einzelhandels für ein neues Einkaufsquartier an der Ludwigsstraßen herzustellen", sagen Lensch und Kützing. Mit weiteren Präzisierungen des Abschlussberichtes wolle die SPD-Stadtratsfraktion dem Investor klare und verlässliche Signale senden. jo

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