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    Kritik am Mainzer Luftreinhalteplan

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    Dass die Grenzwerte überschritten werden, die Luftqualität nicht gut ist - 2011 wurde in Mainz der Grenzwert für Feinstaub (PM10) 37 Mal überschritten - , das wissen die Vertreter der Verwaltung seit Jahren und haben diverse Maßnahmen ergriffen oder geplant. Doch ob "Grüne Welle" bei Ampelschaltungen, spezielle Bodenbeläge oder häufige Straßenreinigung: Axel Friedrich hält nichts davon. "Das ist nur Geldverschwendung und bringt keine Verbesserung der Luftqualität." Wirklich wirksam sei dagegen die Einführung einer "grünen" Umweltzone mit wenigen Ausnahmeregelungen, wie man deutlich in anderen Städten sehen könnte. "Berlin zum Beispiel hat innerhalb von drei Jahren den Rußpartikel-Anteil um die Hälfte gesenkt."

    Den Mainzer Luftreinhalteplan kritisiert auch Sabine Yacoub, Geschäftsführerin des Landes-BUND. Sie fordert neben der Umweltzone eine Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs und die Ausweitung des Radverkehrs. Dessen Anteil habe sich in den vergangenen 30 Jahren in Mainz kaum erhöht. "Fahrradverleihsystem - gut und schön, aber wenn die Bürger aufs Rad umsteigen sollen, brauche ich genügend Radwege und radlerfreundliche Ampelschaltungen."

    Irmela Heß

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