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    Highlights 2013: Von Videokunst und Römern

    International renommierte Künstler im Zollhafen, Militärhistorie im Landesmuseum, Yoko Ono in der Schirn. In Teil 3 unserer Vorschau auf die kulturellen Highlights 2013 widmen wir uns heute unter dem Titel "Kunst" den Ausstellungen, die in diesem Kulturjahr auf dem Kalender des Rhein-Main-Gebiets stehen.

    Videostill aus „The Quiet Shore“ (2011): Mit Videokünstler David Claerbout kommt der nächste internationale Könner nach Mainz.
    Videostill aus „The Quiet Shore“ (2011): Mit Videokünstler David Claerbout kommt der nächste internationale Könner nach Mainz.

    Mainz - .Zu Anfang des Jahres lohnt es sich, einen Blick auf die kommenden kulturellen Ereignisse im Rhein-Main-Gebiet zu werfen. Eine schier unendliche Vielfalt an Veranstaltungen rollt auf unsere Region zu. Schwer, dabei den Überblick zu behalten.

    Mit einer kleinen Serie will die MRZ daher das Kulturjahr 2013 durchleuchten. Der Fokus liegt dabei natürlich auf der Kulturstadt Mainz, doch ein neugieriger Blick über die Stadtgrenzen hinaus lohnt sich, gerade für Liebhaber der bildenden Künste. Im zweiten Teil unserer Serie stellen wir Ihnen heute die Highlights der Kunstausstellungen im Rhein-Main-Gebiet vor.

    Unter seinem neuen künstlerischen Leiter Thomas D. Trummer will sich die Kunsthalle Mainz vor allem internationaler ausrichten. Für seine erste Ausstellung hat Trummer mit dem Schweizer Künstler Roman Signer schon das erste Schwergewicht nach Mainz locken können (noch bis 17. Februar). Fürs Frühjahr hat der international renommierte Videokünstler David Claerbout sein Kommen zugesagt. Gerade im Bereich der Videokunst tut sich im ehemaligen Kesselhaus im Zollhafen bereits eine Menge. Erwähnenswert hierbei die Reihe der Diskussionsveranstaltungen Fade into you, die etwa alle drei Wochen stattfindet. Im neuen Kinosaal im Turm der Kunsthalle treffen sich Videokunstinteressierte und -macher, schauen drei Videos und diskutieren anschließend bei einem Glas Wein über das gerade Gesehene (wieder am 31. Januar). Es bleibt im Zollhafen also spannend in Sachen Kunst (mehr unter www.kunsthalle-mainz.de).

    Das Landesmuseum Mainz wird mit Im Dienste des Kaisers ab 26. Mai römische Spuren in der Landeshauptstadt unter die Lupe nehmen. 250 Exponate beleuchten das Militärleben in der Epoche vom 1. bis zum 3. Jahrhundert. Der Streifzug durch die Historie wird dann bis Januar 2014 zu sehen sein ( www.landesmuseum-mainz.de).

    Das Museum Wiesbaden könnte ab Ende April im Fokus von Freunden der Fotokunst stehen. Mit dem Berliner Thomas Florschuetz konnte man ein mehrfach ausgezeichnetes Mitglied der Berliner Akademie der Künste in die hessische Landeshauptstadt lotsen (27. April bis 8. September). Das komplette, hochklassig kuratierte Ausstellungsprogramm findet man im Netz auf www.museum-wiesbaden.de.

    Ein echtes künstlerisches Multitalent zeigt das Museum für Moderne Kunst (MMK) mit dem Landschaftsarchitekten, Künstler, Labelbetreiber und herausragendem zeitgenössischen Musiker Carsten Nicolai (26. Januar bis 5. Mai). Verschiedene Installationen und eine eigens entwickelte Soundkammer geben einen Einblick in das aktuelle Schaffen des Documentateilnehmers. Franz West, dem 2012 verstorbenen und international erfolgreichsten Künstler Österreichs wird eine umfassende Werkschau gewidmet (29. Juni bis 13. Oktober, weitere Infos auf der Seite www.mmk-frankfurt.de).

    Etwa 200 Meter weiter steht mit der Schirn Kunsthalle eines der herausragenden deutschen Museen der (Gegenwarts-)Kunst. Die Schirn würdigt mit einer großen Retrospektive das Lebenswerk der Fluxus-Legende und Witwe von John Lennon, Yoko Ono, die drei Tage nach Ausstellungseröffnung (15. Februar) 80 Jahre alt wird. Daneben zeigt die Kunsthalle mit Letzte Bilder (ab 28. Februar) eine Ausstellung über die letzten Werkkomplexe großer Künstler von Manet bis Kippenberger. Ein Blick auf die Seite www.schirn.de lohnt sich.

    Noch ein Highlight in Frankfurt: Mit der Ausstellung Schönheit und Revolution (Start 20. Februar) beleuchtet das Frankfurter Städelmuseum mit etwa 100 Gemälden, Grafiken und einer flankierenden Skulpturenschau im Liebighaus die Ästhetik des Klassizismus und dessen Impulse für die Romantik. Ab 28. August steht dort Rembrandt mit seinen Landschaftsradierungen auf dem Programm des Museums ( www.staedelmuseum.de).

     

    Z Morgen widmet sich Teil 4 unserer Serie dem „Theater“

    Highlights 2013: Was für ein Theater!Highlights 2013: Reise in die Welt der KlassikHighlights 2013: Von Softpop bis Hardrock
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