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    Gutachten: Alternative Flugrouten entlasten Rheinhessen

    Mit Alternativen zu den geplanten Flugrouten für den Flughafen Frankfurt könnten Mainz und Rheinhessen von Fluglärm entlastet werden.

    Flugrouten - Alternativvorschlag der rheinlandpfälzischen Landesregierung.
    Flugrouten - Alternativvorschlag der rheinlandpfälzischen Landesregierung.

    Mainz - Mit Alternativen zu den geplanten Flugrouten für den Flughafen Frankfurt könnten Mainz und Rheinhessen von Fluglärm entlastet werden.

    Dies ergab eine Studie, die vom rheinland- pfälzischen Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben worden war. "Das Gutachten widerlegt eindeutig die These der Deutschen Flugsicherung, zu ihren Routen-Planungen für die Zeit nach der Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest gebe es keine Alternative", sagte Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) am Freitag in Mainz.

    Experten des niederländischen NLR Air Transport Safety Instituts sehen demnach mehrere Möglichkeiten, um in Rheinhessen und Mainz den Lärm von startenden Flugzeugen bei Westwind zu verringern.

    Sie schlagen unter anderem vor, dass Maschinen zunächst nach Süden abdrehen, den Flughafen umfliegen und dann westlich am Frankfurter Stadtzentrum vorbei auf die Strecke nach Norden gehen. Dies sei zwar für die Fluglotsen eine anspruchsvolle Aufgabe, aber flugtechnisch ausführbar, sagte Gutachter Jürgen Teutsch. Es gebe auch die Möglichkeit, dass Flugzeuge, wie auch von der Deutsche Flugsicherung (DFS) geplant, erst Rüsselsheim südlich umfliegen, dann aber deutlich eher, vor Mainz und Wiesbaden ihren Weg nach Norden einschlagen.

    Mit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn im Herbst 2011 will die DFS die Abflugrouten neu strukturieren. Dabei geht es vor allem um Sicherheitsaspekte bei dem Betrieb auf dann zwei, parallel verlaufenden Bahnen. "Im Ergebnis wären die Stadt Mainz und Rheinhessen nicht nur durch die steigende Anzahl der Anflüge bei Ostwind, sondern zukünftig neu auch durch Abflüge bei Westwind mit Fluglärm erheblich belastet", erklärte Hering.

    Er erwarte, dass die DFS und das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung die Ergebnisse des Gutachtens berücksichtigen, bevor sie sich auf neue Flugrouten festlegen. Die Landesregierung wolle zudem im Bundesrat einen Gesetzesantrag einbringen, mit dem die DFS verpflichtet wird, zumindest nachts dem Lärmschutz Priorität vor wirtschaftlichen und betrieblichen Belangen einzuräumen. dpa

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