Archivierter Artikel vom 07.03.2012, 08:54 Uhr

Ein Breitbandanschluss bedeutet noch nicht unbedingt auch schnelles Internet

Die Frage, was Breitbandinternetzugang genau ist, ist bereits eine sehr politische: Eine allgemeingültige Definition, was Breitband ist, gibt es nämlich nicht – und je nach Auslegung ist die Breitbandversorgung auch besser.

Die Frage, was Breitbandinternetzugang genau ist, ist bereits eine sehr politische: Eine allgemeingültige Definition, was Breitband ist, gibt es nämlich nicht – und je nach Auslegung ist die Breitbandversorgung auch besser.

Als Schmalband galten die Techniken mit Telefonmodem- oder ISDN-Einwahl mit Geschwindigkeiten von bis zu 64kbit/s. Die Bundesnetzagentur definierte die doppelte ISDN-Geschwindigkeit von 128 kbit/s bereits als Breitband.

Bei den heute übertragenen Datenmengen ist das aber bereits eine ausgesprochen langsame Leitung. Inzwischen gilt 1 Mbit/s im Download als Mindeststandard – in den USA sind es 4 Mbit/s. 1 Mbit/s war Mitte 2011 für 99,9 Prozent der städtischen Haushalte in Deutschland verfügbar – aber nur für 88,8 Prozent der ländlichen.

Zum Vergleich: Die weitverbreitete Übertragung über Kabelnetze erlaubt bislang bis zu 100 Mbit/s, theoretisch ist das auch bei dem neuesten Mobilfunkstandard LTE so. VDSL ermöglicht bis zu 50 Mbit/s.

law