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Lauterecken

Mit Theaterstücken und Vorträgen auf das Thema Gewalt aufmerksam gemacht

Positive Resonanz der Schüler auf den "Day of Tolerance" an der Realschule Plus Lauterecken-Wolfstein.

Der Day for Tolerance bereicherte nun die Realschule plus Lauterecken-Wolfstein.
Der Day for Tolerance bereicherte nun die Realschule plus Lauterecken-Wolfstein.
Foto: Schule Wolfstein/Lauterecken

Der „Day for Tolerance“ sensibilisierte die Siebtklässler der Realschule plus Lauterecken-Wolfstein nun für die Themen Rassismus, Gewalt und Mobbing. Gleichzeitig wurden ihnen Möglichkeiten aufgezeigt gegen intolerantes Verhalten vorzugehen. Den Auftakt des Projekttages gestalteten die Schüler der neunten und zehnten Klassen mit selbst geschriebenen Theaterstücken rund um das Thema Gewalt. Hierdurch wurden die Siebtklässler entsprechend auf die Thematik des Tages eingestimmt bevor der Projekttag durch die betreuenden Lehrkräfte Frau Schlosser, Herrn Demiröz, Herrn Schwarz und Herrn Schreeb sowie dem Schulsozialarbeiter Herrn Albrecht eröffnet wurde.

Zwei Schüler bei einem Vortag.
Zwei Schüler bei einem Vortag.
Foto: Schule Wolfstein/Lauterecken

Bevor die eigentliche Projektarbeit des Tages startete, hörten die Schüler Vorträge von Mitschülern der neunten und zehnten Klassen. Diese setzten sich anschaulich mit den Themenbereichen Rechts- und Linksextremismus sowie dem KZ Natzweiler-Struthof, das Teil einer jährlich stattfindenden Projektfahrt ist, auseinander. Auch ein selbst produziertes Videointerview, das sich mit dem Ausstieg aus der rechten Szene befasste, wurde präsentiert – was auf großes Interesse seitens der jüngeren Schüler stieß.

Anschließend fanden sich die Siebtklässler in Themengruppen zusammen, in denen sie sich mit Formen von Gewalt und Intoleranz auseinandersetzen. Unterstützt wurden sie hierbei von Tutoren aus höheren Klassenstufen. Hierbei beschäftigten sich die Schüler kreativ mit den Themen Rassismus, häusliche Gewalt, Mobbing, Schwulenfeindlichkeit und Toleranz und produzierten beispielsweise Videos, Plakate und Flyer.

Den Abschluss des Tages bildeten die Präsentationen der Gruppenergebnisse und eine abschließende Diskussion sowie eine Feedbackrunde der Teilnehmer. Durch die Feedbackrunde konnte festgestellt werden, dass der „Day for Tolerance“ bei den Schülern durchweg positiv wahrgenommen wurde. Daher wird sicher auch in den nächsten Jahren ein Projekttag in dieser Form durchgeführt werden.

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