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Bendorf-Sayn

Bärbel Löcher begeisterte mit „Sääner Geschicht’jer“

Ortsführung der „Sayner Heimatfreunde“ mit toller Resonanz.

Foto: Sayner Heimatfreunde

„Ich zeijen Dir mein Sään“, so hatte Bärbel Löcher die Ankündigung ihrer Führung durch „Ahl Sään“ betitelt. Über 70 Interessierte fanden sich am Schlossturm zusammen, um etwas über den Ort zu erfahren. Nachdem Heimatfreunde-Sprecher Peter Siebenmorgen die zahlreichen Gäste begrüßt hatte, begann Bärbel Löcher mit ihrer interessanten Führung.

Foto: Sayner Heimatfreunde

Hier ging es um Personen und Persönlichkeiten, um Fassaden, um Geschäfte und um die „Geschicht’jer“. Bei Bärbel Löcher stehen nicht die Jahreszahlen und Fakten im Vordergrund, sondern die Menschen. Sie verstand es hervorragend, mit ihren Ausführungen die Menschlichkeit vom kleinen „Sään“ zu transportieren, die Lebendigkeit, die Streiche, die Wesenszüge, die Gutmütigkeit, das Schaffen und Wirken der „Sääner“. Und, dass es früher möglich war, weit über 50 Geschäfte, Gaststätten und Landwirtschaften zu vom Schlossturm bis zur Abtei zu betreiben, von denen man leben konnte, wo man sich gerne traf, miteinander „schwätzte“ und sich nichts neidete. Wo man Streiche spielte, gerne lebte und arbeitete. Das „Sään“ der früheren Tage.

Das Publikum der Führung war bunt gemischt. Jung, älter, aus „Sään“, Engers oder Koblenz. Bärbel Löcher begann und endete mit einem Gedicht von Fritz Pohlmann.

Der Abschluss nach der gelungenen Führung fand dann im sonnigen Garten des Gerätehauses des Löschzuges Sayn statt. Hier konnte noch fleißig überlegt werden „Wäß’ de noch?“. Die Gedanken schweiften zurück und interessante Gespräche flammten auf. Am 24. Juni werden die „Sayner Heimatfreunde“ mit „Mühle, Mundart und Musik“ am 15 Uhr an der Heins Mühle an Fritz Pohlmann und Ursula Klee erinnern bei Kaffee und Kuchen und musikalischer Untermalung von Manfred Pohlmann.

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