40.000
  • Startseite
  • » Linienrichter sieht Schmells Kopfball im Tor
  • Aus unserem Archiv

    Linienrichter sieht Schmells Kopfball im Tor

    Kein Teaser vorhanden

    Die Schaltzentrale des SC Idar-Oberstein genießt die Sonne und den 3:0-Sieg gegen den SVN Zweibrücken. Vorsitzender Hans-Dieter Krieger, die beiden Manager Angelo Milisenda und Christian Schupp sowie der zukünftige Trainer Sascha Hildmann freuen sich über Platz eins in der Oberliga. 
Foto: Hähn
    Die Schaltzentrale des SC Idar-Oberstein genießt die Sonne und den 3:0-Sieg gegen den SVN Zweibrücken. Vorsitzender Hans-Dieter Krieger, die beiden Manager Angelo Milisenda und Christian Schupp sowie der zukünftige Trainer Sascha Hildmann freuen sich über Platz eins in der Oberliga.
    Foto: Hähn – Joachim Hähn

    "Wir haben unsere Ergebniskrise beendet", atmete SC-Trainer Michael Dusek durch. Schön war es nicht immer, was der SC Idar-Oberstein gegen den SVN Zweibrücken bot, aber die Mannschaft spielte defensiv stabil und setzte so haargenau das um, was Dusek zuvor von ihr erwartet hatte. "Wir wussten, dass wir nicht in Rückstand geraten dürfen und dass wir Geduld brauchen würden", fasste Dusek noch einmal zusammen.

    Tatsächlich kam Zweibrücken in 90 Minuten mit viel Wohlwollen zu zwei Torgelegenheiten. Die erste hatte das Peter-Rubeck-Team freilich nach noch nicht einmal einer Minute, als der zukünftige Idarer Florian Cordier den Ball aus 16 Metern knapp am langen Eck vorbei zirkelte. Ansonsten allerdings kamen er und seine Mannschaftskollegen über Ansätze in der Offensive nicht hinaus. SC-Torwart Georg Borschnek musste in 90 Minuten nicht einen einzigen gefährlichen Ball halten.

    Defensiv jedoch stand Zweibrücken wie erwartet ausgezeichnet. Das Team schien in der Luft unbezwingbar und der komplette Verband verschob äußerst kompakt. Und so kam es, dass auch der SC nicht richtig gefährlich wurde. Allerdings muss sich die Mannschaft vorwerfen lassen, drei ziemlich gute Freistoßchancen leichtfertig vergeben zu haben. Eric Wischang (5.) sowie Piero Adragna (9. und 26.) führten schwach aus.

    Der erste gelungene SC-Angriff führte dann aber sofort zum 1:0. Adragna passte maßgerechnet steil in den Lauf von Pierre Merkel, der den Ball am etwas zögerlichen SVN-Torwart Thorsten Hodel vorbei ins Tor spitzelte. "Das war ein unnötiges Tor. Wenn man Merkel kennt, weiß man, dass man ihn nicht so in die Tiefe starten lassen darf", schimpfte SVN-Trainer Peter Rubeck, während Dusek sich abermals bestätigt sah: "Ich habe gesagt, dass irgendwann ein Pass durchkommt." Schön für Merkel, dass es in der 35. Minute klappte, denn zuvor hatte der SC-Angreifer trotz seines üblichen, großen Engagements keinen Stich bekommen. Auch bei seinem Treffer musste Merkel noch ein bisschen zittern, denn Zweibrückens Daniel Meisenheimer schien den Ball noch von der Linie schlagen zu können, trat bei seiner Rettungsgrätsche aber über den Ball.

    Der SC hatte nun Oberwasser und und wurde noch vor dem Seitenwechsel mit dem 2:0 belohnt, und SVN-Torwart Hodel sah dabei uralt aus. Das Unheil begann mit einem Rückpass von Alexej Schwindt. Sicher, es war ein ziemlich schwer zu kontrollierendes, halbhohes "Brett", das der Zweibrücker seinem Torwart servierte, aber Hodel stellte sich beim Versuch, den Ball zu kontrollieren äußerst unglücklich, technisch schwach und steif an. Die Kugel hopste ihm übers Knie ins Toraus zur Ecke. Wischang servierte den Eckstoß von recht mit dem linken Fuß scharf in Richtung des kurzen Pfostens. Hodel musste sein Tor verlassen, doch direkt vor seinen fangbereiten Händen erwischte SC-Kapitän Christoph Schmell den Ball und verlängerte ihn ins lange Eck. Dort schlug Benny Früh das Spielgerät zwar weg, aber Linienrichter Philipp Michels signalisierte sofort "Tor". Der Ball hatte die Linie überschritten – 2:0 (45.). "Der Unterschied zwischen uns und Idar waren auch die Standards", analysierte Rubeck. "Die von Idar waren gut unsere nicht."

    Die zweiten 45 Minuten waren dann für die SC-Mannschaft harte, harte Arbeit und für den SC-Anhang nicht sonderlich schön anzusehen. nach vorne ging konstruktiv bei den Hausherren nicht mehr viel, dafür warfen sie sich leidenschaftlich gegen nun zwangsläufig offensivere Zweibrücker in die Zweikämpfe, von denen es gefühlte 500 in der Luft und am Boden gab. Wie schon in Durchgang eins kam der SVN nur zu einer klaren Gelegenheit, als Mario Diehl mit einem schönen Direktschuss das Gehäuse knapp verfehlte (66.).

    Die Entscheidung führte dann Thomas Riedl herbei. Der Ex-Profi kam nach einem zu kurz abgewehrten Ball in Schussposition und zog aus 18 Metern ab. Die Kugel klatschte auf den Rücken eines Gäste-Akteurs und wurde so für Hodel unhaltbar zum 3:0 abgefälscht. "Wir haben gegen eine Mannschaft drei Tore geschossen, die in 26 Partien zuvor nur 19 Gegentreffer zugelassen hatte. Das ist stark", freute sich Dusek und erklärte dann: "Mir war klar, dass der FK Pirmasens in Eisbachtal nicht gewinnt. Deshalb wollten wir diesen Dreier unbedingt." Duseks Riecher hat sich einmal mehr bewährt, Pirmasens patzte, und der SC Idar-Oberstein ist dem Titel wieder ein kleines Stückchen näher gekommen.

    Y Die Idarer Spieler in der Einzelkritik lesen Sie online unter www.rhein-zeitung.de/sport/regionalsport

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    Das Wetter in der Region
    Dienstag

    0°C - 8°C
    Mittwoch

    4°C - 6°C
    Donnerstag

    3°C - 7°C
    Freitag

    2°C - 6°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    UMFRAGE
    Winter, oh Winter!

    Mit voller Kraft brach am Wochenende der Winter herein – allerdings ging ihm schnell die Puste aus. Wie finden Sie das Winterwetter?

    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!