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Kommentar: Mut zu 2029 kann sich lohnen

Andreas Jöckel zur Buga 2029/31

Andreas Jöckel
Andreas Jöckel

Dass einige ohnehin finanziell gebeutelte Kommunen in einer so schutzbedürftigen und deshalb nur aufwendig beplanbaren Region wie dem Welterbe Oberes Mittelrheintal Bedenken wegen einer Vorverlegung der Buga auf 2029 haben, ist einerseits verständlich. Andererseits kann Zeitdruck dem Tal, das mit seiner touristischen Infrastruktur noch immer hinter anderen deutschen Regionen herhinkt, nur gut tun.

Unmittelbar vor Weltmeisterschaften oder Olympiaden dürften Schlagzeilen wie „Alle Stadien schon ein halbes Jahr früher fertig“ eher selten sein. Im Gegenteil. Dennoch steht der Eröffnung meist nichts mehr im Wege, wenn auch im Umfeld noch etwas Improvisation hinzukommt. Zu solchen Großveranstaltungen, die Projekten richtig Zug verleihen, zählt auch eine Buga. Deshalb sollten die Kommunen ruhig den Mut für 2029 haben. Vom Land wiederum muss ihnen zugestanden werden, touristische Investitionen und anschließende Pflege von Anlagen trotz Schuldenbremse zu erlauben.

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

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