Archivierter Artikel vom 12.05.2012, 13:43 Uhr
Berlin

In vielen Spielwaren lauern Schadstoffe

Viele Spielwaren sind mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet. Eine Auswahl:

Berlin – Viele Spielwaren sind mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet. Eine Auswahl:

Arsen wird für Metalllegierungen, in der chemischen Industrie und zur Herstellung von Spezialglas und Halbleitern eingesetzt. Akute Vergiftungen führen zu blutigen Brechdurchfällen, Kreislaufkollaps und Atemlähmung. Gelangt Arsen über einen längeren Zeitraum in kleinen Mengen in den Körper, so kann es Störungen des Nervensystems und Krebs verursachen.

Blei und seine Verbindungen kommen auch in Farben und Kunststoffen vor. Das Schwermetall ist giftig, egal ob es über den Mund, die Atemwege oder die Haut in den Körper gelangt. Häufiger als akute Vergiftungen sind schleichende Schäden. Insbesondere bei Kindern kann die geistige Entwicklung zurückbleiben. Einige Bleiverbindungen wirken auch krebserregend.

Quecksilber reagiert im Körper mit lebenswichtigen Enzymen und hemmt deren Wirkung. Es kann zu Erbrechen und Durchfall führen, bei längerer Aufnahme auch zu Seh- und Gedächtnisstörungen sowie zu Halluzinationen.