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    Dritte Bundesliga

    Hoher Sieg für die 05-Frauen trotz hoher Fehlerquote

    Die erwartet klare Sache war es zwar, aber nicht ganz die erhoffte Leistung. Handball-Drittligist FSV Mainz 05 holte sich die Pflichtzähler beim Tabellenvorletzten TV Großbottwar ungefährdet mit 32:20 (14:8) ab.

    Magere Bilanz von der Linie: Meike Schmelzer verwandelte den einzigen von sechs Siebenmetern für die 05er.
    Magere Bilanz von der Linie: Meike Schmelzer verwandelte den einzigen von sechs Siebenmetern für die 05er.
    Foto: Michael Bellaire/Archiv

    Trainerin Karin Euler sah sich allerdings zu einem etwas ironisch klingenden Kommentar veranlasst. "Es zeigt eine gewisse Klasse, bei solch einer hohen Fehleranzahl so deutlich zu gewinnen", sagte sie angesichts der 17 Fehlwürfe und 19 technischen Fehler in der Partie.

    Rekordverdächtig war bei den 05-Spielerinnen vor allem das Scheitern von der Siebenmeterlinie: Keiner der fünf Versuche saß in der ersten Halbzeit, nach dem Wechsel konnte Meike Schmelzer (Foto: M. Bellaire/Archiv) den einzigen weiteren Siebenmeter im Tor unterbringen. Nicht nur von der Linie fand der FSV oft in TVG-Keeperin Tabea Kraft die Meisterin.

    Fünf bärenstarke Minuten

    "Schon bis zur Halbzeit kamen neun technische Fehler und neun Fehlwürfe zusammen", nannte Betreuerin Daniela Bilo die ungewöhnlich schlechte Quote im Angriff schon vor dem Wechsel. Das stärkte natürlich das Selbstbewusstsein der stark abstiegsbedrohten Gastgeber, die nach gutem Start der 05er in die zweite Halbzeit (16:9, 33.,) tatsächlich noch einmal auf 17:14 aus Mainzer Sicht herankamen (40.).

    Richtig bedrohlich war das nicht, denn so fehlerhaft wie auch in dieser Phase wieder konnten die 05er einfach nicht weiterspielen. Es genügten letztlich bärenstarke fünf Minuten nach diesem 17:14, um alles klar zu machen. Deborah Simon hielt im Mainzer Tor die Bälle, der Rest des Teams lief die Gegenstöße zum 22:14 (45.). "Dann hatten wir das Spiel endgültig im Griff", schilderte Bilo. Solide und ohne große Höhepunkte bauten die Gäste ihren Vorsprung noch etwas aus und schufen so ein Ergebnis, als wäre nichts gewesen...

    "Man hat vielleicht doch die englische Woche gemerkt", versuchte sich Bilo an einer Erklärung für gewisse Probleme. gus

    FSV Mainz 05: Glaser (1.-30.), D. Simon (ab 31.) - Schmelzer (7/1), Schmitt, Schückler (je 5), Holstein, Titze (je 4), Narvaez (3), Steinfurth (2), Bonk, Ophoff (je 1), Haubrich.

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