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    Erfolgsserie des SC 07 ist mit dem 0:1 gerissen

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    Foto: vollrath

    Bei den Gastgeberinnen musste man den Eindruck gewinnen, es zähle einzig und allein die Tatsache, dass Torfrau Almuth Schulth nach zuvor sechs Spielen ohne Gegentreffer ihre Serie ausbaut. Dass dem zumindest nach der Pause auch so war, wollte Bell anschließend gar nicht in Abrede stellen. Zug zum gegnerischen Tor war jedenfalls keiner auszumachen. Wie in den verkorksten Spielen zu Saisonbeginn schlug die Defensive die Bällen einfach immer nur lang und weit nach vorn, wo mit Sara Gregorius und Nicole Rolser die beiden kleinsten Bad Neuenahrerinnen ein ums andere Mal den Kürzeren zogen.

    Angriffsversuche über die Flügel waren kaum zu sehen, der Versuch eines geordneten Aufbauspiels fand nicht statt. Selbst die zuletzt noch so starke Spielführerin Celia Okoyino da Mbabi fiel nur durch ihr enormes Laufpensum auf, aus ihrer defensiven Rolle im Mittelfeld heraus konnte sie aber keine Akzente setzen.

    Und da die Gäste bewusst hart zur Sache gingen und ihren Körper immer wieder einsetzten, hatten sie keine Mühe, dem SC 07 den Schneid abzukaufen. Gefühlte drei Viertel aller Zweikämpfe gewannen die Gäste. Die hatten auch die erste nennenswerte Torchance nach 18 Minuten. Die enorm einsatzfreudige Julia Arnold passte den Ball zur Neuseeländerin Amber Hearn, deren Schuss aus halbrechter Position das Tor von Schult nur knapp verpasste.

    Auf der Gegenseite musste USV-Torhüterin Tessa Rinkes nur einmal eingreifen. Nachdem Bianca Rech der Ball mehr oder weniger zufällig vor die Beine gesprungen war, zog sie aus gut 20 Metern ab und zwang Rinkes zu ihrer einzig notwendigen Glanztat.

    Dass sich der SC 07 im zweiten Abschnitt darauf beschränkte, das 0:0 halten zu wollen, sollte sich 16 Minuten vor Spielende rächen. Da brachte die Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Carolin Schiewe hämmerte ihn so aus rund 28 Metern in den linken oberen Torwinkel. Das war das Ende von Schults Serie ohne Gegentreffer, und es war auch das Ende der Bad Neuenahrer Erfolgsserie.

    Die Gastgeberinnen zeigten nun zwar, dass sie tatsächlich in der Lage sind, das Spiel zu machen, aber es war zu spät. Die eingewechselten Sofia Nati, Corina Schröder und Anja Selensky fanden nicht mehr ins Spiel, und der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

    Bell nahm es gelassen: "Nach den tollen Wochen und Monaten haben wir uns heute von einer schlechteren Seite gezeigt und waren gedanklich nicht auf der Höhe. Aber das müssen wir den Spielerinnen auch einmal zugestehen und abhaken, das sind ja schließlich keine Roboter."

    Von unserem Mitarbeiter

    Thomas Weber

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