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Holz/Düppenweiler

Wierschem und Andernach im Gleichschritt

Die Volleyballerinnen der DJK Andernach und des FC Wierschem fahren in der Oberliga in der Erfolgsspur.

Die Ansprachen von Trainer Mario Birk zeigen Wirkung, die Volleyballerinnen der DJK Andernach sind in der Oberliga bestens in der Spur und dürften bis Saisonende vorn mitspielen. Foto: Andreas Walz
Die Ansprachen von Trainer Mario Birk zeigen Wirkung, die Volleyballerinnen der DJK Andernach sind in der Oberliga bestens in der Spur und dürften bis Saisonende vorn mitspielen.
Foto: Andreas Walz

TV Holz II – FC Wierschem 1:3. Die Volleyballerinnen des FC Wierschem haben die Tabellenführung in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland verteidigt. Am 6. Spieltag siegten die Maifeld Volleys 3:1 (25:21, 25:23, 19:25, 25:20) beim TV Holz II, sie liegen weiter mit einem Punkt vor DJK Andernach. „Wir genießen die Tabellenführung, solange sie hält“, so FC-Coach Peter Nogueira-Schmid.

Die Reise ins Saarland hatte der Coach mit den üblichen acht Spielerinnen angetreten, von denen diesmal Michelle Klein zunächst auf der Bank Platz nahm. Neben Lena Weiler spielte Paula Rüber auf der Außen- und Annahmeposition, und die 16-Jährige agierte vor allem im Angriff stark. „Sie wird immer besser“, lobte Nogueira-Schmid seine Lieblingsschülerin.

Angetrieben von Kapitänin Donna Sesterhenn, laut Coach wieder „die große Motivatorin“, holte sich Wierschem den ersten Satz sicher und führte auch im zweiten mit 24:20, ehe ein paar Fehler die Gastgeberinnen aus dem Saarland in Schlagdistanz brachten. Der FC holte sich den Satz trotzdem, „da haben wir etwas Dusel gehabt.“ Sagte Nogueira-Schmid, der im dritten Durchgang aber nicht mehr auf Fortuna zählen durfte. „Wir haben uns eine Auszeit gegönnt, und Holz hat das gut ausgenutzt“, erklärte der Trainer. „Das ist eine junge, technisch starke Mannschaft, die in der Rückrunde sicher noch einige der Topteams ärgern wird.“Dass die jungen TV-Spielerinnen aber noch nicht so stabil sind, zeigte sich in Satz vier, als sie 14:11 führten und schon am Tiebreak schnupperten. „Ich habe echt befürchtet, dass wir in den fünften Satz müssen“, sagte Nogueira-Schmid, „aber davor hat uns Elena Kopp bewahrt.“ Die 20-Jährige verdiente sich das Prädikat „Matchwinnerin“ nicht nur, aber auch wegen ihrer Aufschlagsserie, die aus dem Rückstand eine 17:14-Führung machte. Danach war der FCW in der Spur zurück und holte sich den sechsten Sieg im sechsten Spiel. „Es war zwar nicht unser bester Tag“, so der Coach, „aber am Ende zählen die drei Punkte.“

FC Wierschem: Sesterhenn, Paula Rüber, Bach, Weiler, Kopp, Janoschek; Löcher; Klein.

TV Düppenweiler – DJK Andernach 1:3. Die Volleyballerinnen der DJK Andernach bleiben erster Verfolger von Spitzenreiter FC Wierschem. Am 6. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland siegten sie mit 3:1 (25:16, 25:22, 20:25, 25:16) beim TV Düppenweiler. Dabei glänzten sie nicht so wie zuletzt beim 3:0 in Oberbieber, „wichtig sind in dieser Phase aber die drei Punkte“, sagte Trainer Mario Birk. Ein Zähler Rückstand ist‘s auf die Maifeld Volleys, die das einzige Team bleiben, das Vizemeister Andernach bislang bezwingen konnte.

In Düppenweiler fehlte Zuspielerin Karen Schmitt, für sie zog Vivien Behrens die Fäden. Ihre Vertreterin Maike Thielmann agierte erstmals als Libera, und zwar laut Coach „mehr als nur ordentlich“. Für Birk war die Entscheidung, trotz des Ausfalls von Back-up Kristina Bermel mit Libera zu spielen, genau richtig: „Sonst hätten wir zu sehr vom gewohnten Spielsystem abweichen müssen.“

Dass sich die DJK in diesem sehr wohl fühlt, zeigte sie besonders in den klar gewonnenen Sätzen eins und vier. Auch im zweiten Abschnitt führte Andernach bei 20:15 schon deutlich, einige Eigenfehler brachten die Saarländerinnen dann aber ins Spiel, auch wenn sie trotz Ausgleich zum 22:22 das Nachsehen hatten. Den Trend freilich konnte Andernach im dritten Satz nicht umkehren. „Da haben wir einen kleinen Bruch gehabt“, sagte Birk, auch personelle Wechsel verhinderten das 20:25 nicht.

In der Satzpause waren einige deutliche Worte des Trainers nötig, um das Team wieder in die Spur zu bekommen. Er konnte sich dabei vor allem auf Lisa Röder verlassen, die viele Punkte im Block, aber auch Angriff beisteuerte. Auch Silke Schmitt stabilisierte das Team dank ihrer Abgeklärtheit, den Deckel machte dann Ilona Astapowski mit einer Serviceserie von 16:13 bis 23:13 drauf.

DJK Andernach: Behrens, Silke Schmitt, Röder, Astapowski, Sevenich, Dücking; Thielmann; Reudelsdorf, Meurer. cr

Volleyball (ABCK)
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