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    Neuwied

    VCN muss lange anreisen und besser annehmen

    Den Spielerinnen des VC Neuwied steht am Sonntag eine besonders schwere Aufgabe bevor. In der 2. Volleyball-Bundesliga Süd müssen die Deichstadtvolleys um 14 Uhr bei den Roten Raben Vilsbiburg II antreten. In der noch jungen Neuwieder Bundesligageschichte gab es bisher zwei Niederlagen bei der Vilsbiburger Bundesligareserve (2:3 in der Saison 2015/2016, 0:3 in der Spielzeit 2016/2017).

    Nicht nur sportlich ist das Spiel am dritten Spieltag für die VCN-Frauen anspruchsvoll. „Das wird eine Riesenstrapaze“, sagt Neuwieds Trainer Bernd Werscheck. „Wir fahren um 4 Uhr nachts los und hoffen zwischen 11 und 12 Uhr mittags anzukommen. Dann ist noch genug Zeit, um ordentlich vorbereitet ins Spiel gehen zu können.“ Immerhin wurde auch die nach Sonthofen zweite sehr weite Auswärtsfahrt dieser Saison in einem großen Bus geplant. Werscheck: „Das ist schon erheblich bequemer, als die mehr als 500 Kilometer in Kleinbussen zu fahren.“

    Zum Sportlichen hat der neue VCN-Coach Erfreuliches von seinem Team zu berichten. „Die Niederlage gegen Grimma ist abgehakt. Das ist eine gute Mannschaft, gegen die wir zudem nicht gut gespielt haben“, blickt Werscheck nur kurz noch mal zurück.

    In Vilsbiburg sieht er sein Team zwar erneut als Außenseiter, aber deshalb keineswegs chancenlos. „Das wird ein 50-zu-50-Spiel“, glaubt der VCN-Coach, der die Struktur des Gastgebervereins hervorhebt: „Bei den Roten Raben ist im Zusammenspiel mit der Bundesliga-Mannschaft viel Zug dahinter. Dort wird auch mit der Reserve professionell gearbeitet.“

    Bei den Niederbayern ist Trainer Ronny Johansson im Sommer nach vier Spielzeiten wieder in seine Heimat nach Schweden zurückgekehrt. Johanssons Nachfolger ist der Italiener Luca Tarantini. Aus seinem Team sollen die talentierten Spielerinnen Corina Glaab (Zuspiel), Paula Hötschl (Diagonal) und Naomi Janetzke (Mittelblock) der Jahrgänge 2000 und 2001 perspektivisch für Vilsbiburgs Erstligateam aufgebaut werden.

    Tarantini hat vor dem Saisonstart folgendes Ziel ausgegeben: „Entscheidend wird es sein, aus der Mischung von jungen, motivierten Talenten einerseits und erfahrenen Spielerinnen andererseits eine Einheit zu formen, die sich durch Mentalität und Mannschaftsgeist auszeichnet.“ In Grimma gab es zum Auftakt eine 1:3-Niederlage, zu Hause gegen Bad Soden einen 3:1-Sieg.

    Ein ähnliches Ziel wie Vilsbiburg II verfolgt auch Werscheck mit den Deichstadtvolleys, wenngleich die Voraussetzungen bei seinem Verein am Mittelrhein natürlich ganz andere, weitaus bescheidenere, sind. Dennoch bereitet Werscheck seine Mannschaft professionell auf die Aufgabe vor. Er hat sich ein Video vom Gegner angeschaut. Seine Eindrücke: „Das ist ein gutes, aber kein überragendes Team.“

    Um im Saisonverlauf eine gute Rolle in der Liga zu spielen, will der Trainer der Gäste den eingeschlagenen Weg fortführen und mit einem sehr variablen Spielsystem punkten. „Wir haben fleißig trainiert und besonderen Wert auf die Annahme gelegt. Nur wenn der erste Ball sauber zur Zuspielerin kommt, können wir variabel angreifen“, erklärt Werscheck. Weil die Annahme des VCN gegen Grimma zuletzt wackelte, waren die Deichstadtvolleys gegen diesen sehr erfahrenen Zweitligisten aus Sachsen ohne Chance.

    Christoph Hansen

    Volleyball (ABCK)
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