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    Leipzig-EngelsdorfVC Neuwied gewinnt in Leipzig mit 3:0 und setzt sich in der 2. Bundesliga Süd in der Spitzengruppe fest

    Die Volleyballerinnen des VC Neuwied haben sich zwei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde in der 2. Bundesliga Süd in der Spitzengruppe festgesetzt. Das ist erstaunlich, schließlich sind die Deichstadtvolleys von Trainer Milan Kocian gerade erst in die zweithöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen. Bei den Dintervolleys des SV Lok Engelsdorf in Leipzig gewann der VCN am Samstagabend klar mit 3:0 (25:21, 25:17, 27:25).

    Deichstadtvolleys erreichen ihr Ziel

    Als am frühen Sonntagmorgen kurz nach zwei Uhr der VCN-Reisebus den heimischen Abfahrtsort erreicht hatte, weckte die freundliche Stimme des Navigationsgerätes im Fahrzeug die komplett eingeduselte Besatzung mit dem Satz "Sie haben ihr Ziel erreicht", und setzte damit den Schlussstrich unter den erfolgreichen Ausflug in den Leipziger Stadtteil Engelsdorf . Von der touristischen Attraktionen der Messestadt bekamen die Mädels aus Neuwied nichts zu sehen. Sie trafen allerdings auf freundliche sächsische Gastgeber, die eine herzliche Atmosphäre in der kleinen Sporthalle eines Gymnasiums geschaffen hatten, die die kleine Neuwieder Fangruppe irgendwie an die Sporthalle des Neuwieder Werner-Heisenberg-Gymnasiums erinnerte.

    Der etablierte Bundesligist Engelsdorf hatte seinen Zuschauern "Krimi statt Sportschau" versprochen. Das Team von SV Lok-Trainer Ronny Lederer bewegt sich in der Abstiegszone und war gegen die Neuwiederinnen unbedingt auf einen Heimsieg angewiesen. Für die Deichstadtvolleys sieht es schon wesentlich besser aus. Eigentlich könnte die Mannschaft des Klassenneulings mit Blick auf die Tabelle völlig befreit aufspielen - wäre da nicht immer der "vermaledeite" erste Satz. Die verletzten Inga Hammes und Lea Neumann waren zur Unterstützung mit an Bord, Stefanie Prange de Oliveira, die zweite Libera, stand nicht zur Verfügung und Sarah Kamarah hatte die ganze Woche ohne Training verbringen müssen, um ihren lädierten Ellbogen zu schonen.

    Trainer Kocian begann wieder mit Simona Lukacova auf der Zuspielerposition. Der befürchtete und von Neuwied bei Auswärtsspielen fast schon gewohnt schläfrige Beginn war auch in Engelsdorf zu sehen. Extreme Annahmeprobleme, bei allerdings auch starken Aufschlagserien der Engelsdorfer Mannschaft, ließen den VCN zunächst mit 6:10 ins Hintertreffen geraten. Die enorm effektive Diagonalangreiferin Josefine Seifert schmetterte ein ums andere Mal aus dem Halbfeld ebenso erfolgreich, wie Sandra Peter über die Außenpositionen. Peter wurde beim Stand von 12:11 für die Heimmannschaft zum Pechvogel ihres Teams. Eine Verletzung am Knie bedeutete für sie das Aus und verunsicherte ihre Mannschaft merklich.

    Bereits der erste Ballwechsel nach der notwendigen Verletzungspause setzte ein Zeichen. Kamarah stand bei ihrem Soloblock wie ein Fels, der Ausgleich war geschafft und wenig später schloss die gewohnt zuverlässig und erfolgreich angreifende Lena Maasewerd den Satz für den VCN zum 25:21 ab.

    Der zweite Durchgang sah Neuwied dann wesentlich variabler und spielfreudiger, was ein zeitweiser Vorsprung von zehn Punkten dokumentierte. Wieder konnten die Deichstadtvolleys die Heimreise mit mindestens einem Punkt antreten. Der letztlich über den Drei-Punkte-Sieg entscheidende dritte Satz stand ständig auf der Kippe und wurde, besonders in der Schlussphase, zum versprochenen Krimi. Bei der Führung von 24:23 verspielte der VCN recht leichtfertig seinen ersten Matchball. Engelsdorf glich bei diesem und auch beim zweiten Matchball aus. Ein klasse Block von Maasewerd und deren anschließende schnelle Reaktion machten den 3:0-Erfolg perfekt.

    Kocian sieht noch viele Baustellen

    Das Team hätte sich richtig entspannt freuen können, so wie es die mitgereisten Fans taten. Perfektionist Kocian hatte sich im Vorfeld eine Führungsspielerin gewünscht, die in engen Situationen das Team mitreißt. Livia Krucovska, die zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt wurde, kam diesem Anspruch sehr nahe. Doch der VCN-Anhang hatte auch immer das Gefühl, dass gleich mehrere Spielerinnen in entscheidenden Phasen das Richtige zu tun in der Lage sind: Da war Lea Schäbitz, die starke Punkte machte, Maasewerd, die sehr präsent wirkte und Diana Mitrengova, die sich selten aus der Ruhe bringen ließ. Jede der Neuwieder Spielerinnen hatte ihren Anteil daran, dass es am Ende doch zu einem klaren Sieg reichte. Kocian hatte dennoch (noch) zu viele Baustellen gesehen. Er kommentierte: "Ich bin erst einmal froh, dass das Spiel vorbei ist."

    VC Neuwied: Laura Hammes, Häger, Kamarah, Krucovska, Maasewerd, Mitrengova, Jana Schäbitz, Lea Schäbitz, Werscheck, Lukacova. Schiedsrichter: Lars Wuhnow (Gerbstedt) und Gregor Bösenberg (Jena). - Zuschauer: 138.

    Spielfilm, 1. Satz: 2:2, 5:2, 6:4, 8:4, 10:6, 12:11, 13:15, 16:17, 19:19, 21:25. 2. Satz: 1:5, 2:10, 6:13, 6:16, 8:18, 13:19, 15:21, 17:25. 3. Satz: 1:4, 5:8, 12:12, 16:14, 19:19, 20:22, 23:23, 24:24, 25:25, 25:27.

    Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

    VC Neuwied
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