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    NeuwiedVC Neuwied: Das ist ein Wunder

    Ein zufälliges Gespräch im Verlauf dieser Woche hat Milan Kocian, den Trainer der Volleyball-Zweitligafrauen des VC Neuwied, quasi geerdet. Ein Bekannter hat dem Slowaken berichtet, dass der Ligakonkurrent SV Lohhof sechs Mal pro Woche und damit fast unter Profibedingungen trainiert.

    Wenn der VC Neuwied wie hier mit kurz gestellten Pässen schnell über die Mittelposition angreift, ist Sarah Kamarah (links) oft die Hauptakteurin. Der gegnerische Block ist in solchen Situationen zumeist ohne Chance, weil er am Netz zu spät gesetzt wird. Foto: Jörg Niebergall
    Wenn der VC Neuwied wie hier mit kurz gestellten Pässen schnell über die Mittelposition angreift, ist Sarah Kamarah (links) oft die Hauptakteurin. Der gegnerische Block ist in solchen Situationen zumeist ohne Chance, weil er am Netz zu spät gesetzt wird.
    Foto: Jörg Niebergall

    "Unter diesen Voraussetzungen ist es ein Wunder, was unsere Mannschaft als Aufsteiger in der 2. Bundesliga zeigt", sagt der frühere Nationalspieler seines Heimatlandes. Vor dem Spitzenspiel seiner Schützlinge am 15. Spieltag beim Tabellenzweiten SWE Volley-Team Erfurt (Sa., ab 18 Uhr, Riethsporthalle) verspricht Kocian: "Was bei uns machbar ist, das machen wir auch weiterhin. Mehr geht nur mit mehr gutem Training."

    Machbar bei den Deichstadtvolleys sind drei Trainingseinheiten pro Woche, die zum Saisonbeginn und im Verlauf der Hinrunde häufig mit dem kompletten, 13-köpfigen VCN-Kader in der Sporthalle der David-Röntgen-Schule in Neuwied abgelaufen sind. Durch Verletzungen sowie aus beruflichen und privaten Gründen hat sich die Trainingsgruppe aber mittlerweile verkleinert. Kocian: "Am Montag waren nur sechs Spielerinnen im Training, am Mittwoch zehn, am Freitag werden es acht oder neun sein. Von einer konzentrierten und optimalen Vorbereitung auf solch ein Spitzenspiel kann man unter diesen Bedingungen nicht sprechen."

    Mit neun Spielerinnen wird das Neuwieder Team am Samstagmittag die Fahrt zum Auswärtsspiel in Thüringen antreten. Neben den beiden am Knie verletzten Schwestern Inga und Laura Hammes stehen Lea Neumann (beruflich bedingt) und Stefanie Prange de Oliveira (privat verhindert) nicht zur Verfügung. Trotz des dezimierten Kaders ist der Trainer vorsichtig optimistisch, dass seine Mädels auch beim früheren Erstligisten nicht chancenlos sein müssen. Kocian: "Ich habe mir das Spiel gegen Stuttgart II noch mal auf Video angesehen. Das war in Ordnung (Anm. d. Red: 3:0 für den VCN). Wir haben 18 direkte Aufschlagpunkte gemacht und neun mit Blocks. Wenn wir diese Qualität beibehalten, wird es für jeden Gegner schwer gegen uns."

    Um sogar in Erfurt für einen Sieg in Frage zu kommen, muss Neuwied jedoch die Annahme stabilisieren. "Wenn uns das gelingt, ist der Gegner gezwungen über Außen anzugreifen", gibt Kocian einen Einblick in seine taktischen Überlegungen. Die schwer zu verteidigenden Schnellangriffe des Gegners durch die Mitte sollen möglichst auf ein Minimum reduziert werden.

    Aufgrund des Heimrechts und nicht zuletzt auch wegen ihrer jahrelangen Zweitligaerfahrung sind die Erfurterinnen am Samstag der Favorit. Ebenso wie Neuwied, hat die Mannschaft von Erfurts Trainer Heiko Herzberg bislang alle ihre sechs Heimspiele in dieser Saison gewonnen. Niederlagen gab es ohnehin nur zwei, jeweils mit 0:3 (Mitte November in Offenburg und im ersten VCN-Zweitliga-Heimspiel am 3. Oktober 2015 in Neuwied).

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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