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    Simmern

    Thomas Wendling jubelt über seine sensationelle Zeit

    „2:38 Stunden - das ist sensationell!“ Kopfschüttelnd stand Thomas Wendling auf dem Schlossplatz in Simmern, ging im Zieleinlauf auf und ab, hob die Arme gen Himmel, umarmte seine hochschwangere Frau. Auf eine neue persönliche Bestzeit (bisher 2:45:30 Stunden) hatte er spekuliert. Auf ein Resultat unter 2:40 Stunden gehofft. Aber 2:38:02 Stunden. „Damit hätte ich nie gerechnet“, sagt Wendling.

    Foto: Holger Teusch, U

    Mit dem Sieg vor dem neunmaligen Gewinner Marco Diehl ebenso wenig. „Dass ich Marco hinter mir lasse, habe ich eigentlich die ganze Zeit nie so richtig geglaubt“, erzählte der Kastellauner Wendling. „Wir sind den ersten Kilometer in 3:22 Minuten angegangen. Ich wusste, dass ich was riskieren musste“, erzählt er von Diehls typisch hohen Anfangstempo auf den Bergabpassagen in Emmelshausen. Später pendelte sich das Tempo bei 3:47 Minuten pro Kilometer ein und Wendling setzte sich kontinuierlich von Diehl ab. Aber erst, als ihm ein Vorsprung von vier, später fünf Minuten angesagt wurde, habe ihm sein Verstand signalisiert: Da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Zumal er sich auch am Beller Bahnhof, von wo aus es eigentlich nur noch bergab nach Simmern geht, noch hervorragend fühlte.

    Foto: Holger Teusch, U

    Marco Diehl hatte dem wie ein Uhrwerk laufenden Wendling nichts entgegenzusetzen. „2:45 Stunden, das ist okay. Das ist das, was ich zurzeit laufen kann“, zeigte sich Diehl zufrieden, obwohl er ein weiteres Mal seinen zehnten Sieg beim Hunsrück-Marathon verpasste. Der mittlerweile 48-Jährige ist seit 14 Monaten Diehl Vater einer Tochter, die ihn auf Trab hält. „Ich mache keine langen Läufe mehr“, erklärt er. Marathons absolviert er mit seiner jahrelang antrainierten Substanz.

    So gesehen hatte Diehl diesmal einen Nachteil gegenüber Wendling, dessen Frau in etwa drei Wochen Nachwuchs erwartet. Vielleicht gebe es im kommenden Jahr die Chance für ihn die Chance zur Revanche, sagte Diehl schmunzelnd. Unter gleichen Voraussetzungen, sozusagen als Duell der Väter.

    Ähnlich wie Wendling verbesserte auch Margit Klockner ihren Marathon-Hausrekord in ihrem zweiten Rennen über die 42,95-Kilometer-Distanz von 3:22 Stunden auf 3:13:38 Stunden. Erst eine Woche vor dem Rennen hatte sich die 32-Jährige aus Halsenbach für einen Start entschieden. „Wir haben viel Radfahren trainiert und waren vor zwei Wochen noch zu einem Rennen in den Alpen. Laufen lief nur nebenbei“, erzählte Klockner, dass sie gar keine Marathon-Vorbereitung absolviert habe. „Jetzt bin ich total happy. Keine Schmerzen, alles gut“, freute sie sich.

    Ganz im Gegensatz zu Sabine Rech. Die mehrmalige Hunsrück-Marathon-Gewinnerin von der LLG Hunsrück lag zwar zunächst in Führung, hatte den Konkurrentinnen aber schon vor dem Start signalisiert, dass nicht sicher sei, durchlaufen zu können. Schon auf dem ersten Streckenviertel musste sie aussteigen.

    Wie bei den Männer, wo nur bei beiden Erstplatzierten unter drei Stunden blieben, musste auch Klöckner lange warten, bis die Zweitplatzierte ins Ziel kam. Die Britin Caroline Jackson wurde in 3:35:52 Stunden Zweite vor der Regensburgerin Daniela Hecker (3:39:32).

    Holger Teusch

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    Die Sieger des Marathons konnten sich zurecht freuen: Thomas Wendling gewann in hervorragenden 2:38 Stunden vor Seriensieger Marco Diehl , Margit Klockner steigerte sich ebenfalls beträchtlich und lief in 3:18:38 Stunden freudestrahlend in Simmern ein.

    Fotos: Holger Teusch
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