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    Ediger-Eller

    Kein schottisches Wetter beim letzten Lauf

    Graham McMillan sieht es pragmatisch. „Wir kommen dreimal im Jahr für die Feuerwehrläufe nach Deutschland. Vielleicht gibt es ja dann trotzdem noch einen Lauf hier in der Gegend“, hofft der 53 Jahre alte Schotte, dass der Kreis Cochem-Zell dem deutschen Feuerwehrlauf-Cup irgendwie erhalten bleibt. Denn in die Mosel-Landschaft habe er sich verliebt, obwohl das Laufen bei den für die Weinreben so vorteilhaft hohen Temperaturen wie am vergangenen Samstag für ihn und seine Kameraden schwer falle. „Wir hatten gehofft, diesmal eher schottisches Wetter zu haben. Bei uns regnet es“, erzählte McMillan grinsend.

    Letzter Startschuss für den Feuerwehrlauf in Ediger-Eller: Die elfte Auflage war gleichzeitig die letzte.  Foto: H. Teusch
    Letzter Startschuss für den Feuerwehrlauf in Ediger-Eller: Die elfte Auflage war gleichzeitig die letzte.
    Foto: H. Teusch

    Nicht ganz so heiß wie vor einem Jahr war es beim elften und letzten Feuerwehrlauf in Ediger-Eller. Ihm falle es schwer, zum letzten Mal das Startzeichen zu geben, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, Helmut Probst angesichts der Ankündigung von Organisationsleiter Rudolf Franzen, dass mit der elften Auflage Schluss sei. Daran ändert wohl auch die Teilnehmersteigerung von 66 auf 86 Läufer im Ziel nichts mehr.

    Wie in den Vorjahren kamen die Sieger des Hauptlaufs über zehn Kilometer, der auch zum Deutschen Feuerwehrlauf-Cup gehört, auch diesmal wieder aus Nordrhein-Westfalen. Barbara Wehr (Freiwillige Feuerwehr Leverkusen) und Oliver Kischlat (Berufsfeuerwehr Dortmund) kamen am schnellsten über die zwei Runden mit dem berüchtigten Anstieg in die nachmittägliche Weinbergshitze am Ediger Osterlämmchen. Wehr lief in 49:34 Minuten vier Sekunden schneller, als im Hitzerennen 2016. Kischlat war nach 37:04 Minuten fast zwei Minuten fast zwei Minuten früher im Ziel.

    Hinter dem zweitplatzierten Harald Goepfert (BF Dortmund/41:16) kämpfte ein Quartett von Läufern aus dem Kreis Cochem-Zell um den dritten Platz. Mit überraschendem Ausgang: Der bisher in Läuferkreisen unbekannte Peter Willems von der FF Strimmig setzte sich in 41:53 Minuten gegen Markus Schmitt (FF Moselkern/42:19), Timo Bertram (FF Klotten/42:32) und den Ex-Feuerwehrlaufsieger Stephan Servaty (FF Ediger-Eller/43:53) durch. teu

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