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    Simmern

    Berg: Wenn es den Läufern gefällt, sind wir zufrieden

    Für 1746 Läufer, Walker und Inlineskater war der gestrige Montag der erste Regenerationstag nach dem Rennen. Für das Organisationsteam des „innogy Hunsrück-Marathons“ war die 17. Auflage der größten Laufveranstaltung noch nicht vorbei. Mit knapp einem Dutzend Mann steckte Ottmar Berg mitten im Abbau. „Mittags essen wir dann immer zusammen“, erzählt der 64-Jährige. Dabei kann dann in lockerer Runde schon einmal ein bisschen überlegt werden, was gut lief und was weniger.

    „Wenn die Teilnehmer sagen, es war gut, dann sind wir auch zufrieden“, sagt Berg. Was der Organisationsleiter und Vorsitzende des Ausrichterverein Hunsrück Marathon damit sagen will: Wo immer es auch hakt und das tut es bei einer solch großen und komplexen Veranstaltung immer mal an der einen, mal an der anderen Stelle – solange die Sportler davon nichts mitbekommen, ist alles gut. Zum Beispiel bekam Berg am Sonntagmorgen einen Anruf, dass drei Straßenübergänge über die Wettkampfstrecke des Schinderhannes-Radwegs überraschend nicht besetzt waren. Der Startschuss zum Marathon war da schon gefallen. Was tun? „Meine Frau hat nur gesagt: Gib' mir das Handy“, erzählt Ottmar Berg, wie Gemahlin Rosi via Mobiltelefon auch diese Lücken rechtzeitig geschlossen bekam. „Auf viele Dinge hat man keinen Einfluss“, weiß Berg. Aber was man regeln könne, sollte man im Vorfeld möglichst tun, um unnötigen Stress am Wettkampftag zu vermeiden. Hektisch wird es irgendwann sowieso.

    Auch wenn Ottmar Berg auch das Wetter regeln würde, darauf haben die Marathon-Macher keinen Einfluss. Mit gegenüber dem Hitzelauf 2016 moderaten Temperaturen zeigte sich Petrus diesmal aber als Läuferfreund. „Die Luftfeuchtigkeit war aber immer noch hoch“, stellte der Hunsrück-Marathon-Rekordsieger Marco Diehl fest. Knapp 20 Grad waren ideal für Thomas Wendling aus Kastellaun, um mit persönlicher Bestzeit von 2:38:02 Stunden den Butzbacher auf den zweiten Platz zu verweisen. „Ich habe versucht, Thomas einzubremsen, weil ich Angst habe, er übernimmt sich“, erzählt Berg, wie er zu Beginn des 42,195-Kilometer-Rennens versuchte, Einfluss auf den Läufer des Ausrichtervereins zu nehmen. Später sah er: Wendling schätzte sich selbst richtig ein. Sich zu viel muteten sich aber vielleicht einige wenige Läufer zu, die mit Kreislaufproblemen von den Sanitätern betreut werden mussten. Zu tun bekamen die DRK-Mitarbeiter vor allem, als nachmittags die Sonne herauskam und auf der 6,3 Kilometer langen Fun-Lauf-Strecke (Start: 14.30 Uhr) zwischen Neuerkirch und Simmern auch die Temperaturen stiegen. Bis auf ein Mädchen, das vorsorglich nach Koblenz ins Krankenhaus gebracht wurde, erholten sich alle aber schnell, berichtet Berg von seiner Unterredung mit den DRK-Verantwortlichen.

    Dass die Läufer mit dem, was im Hunsrück auf die Beine gestellt wird, im Großen und Ganzen zufrieden sind, dafür kann man die konstanten Teilnehmerzahlen als Beleg werten. Zur 17. Auflage kamen sogar knapp acht Prozent mehr. Insgesamt 1746 Sportler, vom Staffelläufer am Freitagabend, über die Bambini und Kinder am Samstag bis zum mit 78 Jahren ältesten Marathonläufer Norbert Hoffmann von der LG Westerwald am Sonntag, erreichten das Ziel. (2016: 1619). Gemeldet waren 1949. „Die Einspruchsfrist beträgt acht Tage. Erst danach machen wir unsere endgültige Statistik“, erklärt Berg. Der eine oder andere, der wegen Unstimmigkeiten mit den Zeitmessdaten (zum Beispiel, wenn in einem anderen Wettbewerb gestartet wird als angemeldet) noch nicht erfasst ist, wird dann noch nachgetragen. Holger Teusch

    1746

    Läufer erreichten beim Hunsrück-Marathon das Ziel.

     

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