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Florian Reitz gewinnt Diskus-Silber bei der DM

Mit den Plätzen sechs, fünf und zwei hat Florian Reitz vom TuS Hachenburg bei den deutschen Meisterschaften der Para-Leichtathleten drei bemerkenswerte Platzierungen erreicht.

Der Speerwurf ist die Disziplin, von der Florian Reitz ursprünglich kommt. Bei der deutschen Meisterschaft gewann er aber mit dem Diskus seine erste nationale Medaille.  Foto: Jörg Frischmann
Der Speerwurf ist die Disziplin, von der Florian Reitz ursprünglich kommt. Bei der deutschen Meisterschaft gewann er aber mit dem Diskus seine erste nationale Medaille.
Foto: Jörg Frischmann

„Es war der verdiente Lohn nach den letzten anstrengenden, trainingsintensiven Wochen“, freut sich Hachenburgs Leichtathletik-Abteilungsleiter Timo Candrix mit dem Wurfspezialisten aus Stockhausen-Illfurth.

Vor allem dem Kugelstoßen hatte sich der 25-Jährige zuletzt verschrieben, sodass im Wettkampf gleich vier Versuche mit Weiten über elf Metern herauskamen. 11,27 Meter (persönliche Bestleistung) bedeuteten unter Berücksichtigung der Schadensklasse 590 Punkte und Rang sechs. Vier der fünf vor Reitz Platzierten hatten bereits an paralympischen Spielen teilgenommen, Sebastian Dietz und Niko Kappel diese sogar schon gewonnen. Auch im Speerwurf zeigte Reitz eine konstant gute Serie. Der beste Wurf wurde mit 32,61 Metern (509 Punkte, fünfter Platz) gemessen.

Der Diskuswurf genießt in der internationalen Para-Leichtathletik durch den Verlust des Paralympics-Statuts bei den Männer nicht den Stellenwert von Kugelstoß und Speerwurf, sodass sich das Teilnehmerfeld hier lediglich aus sechs Athleten zusammensetzte. Reitz hängte sich aber auch hier noch einmal voll rein und hatte nur aufgrund des Klassifizierungssystems um 188 Punkte das Nachsehen gegenüber Andreas Wolfram. Die 32,08 Meter des Westerwälders waren die Bestweite des Tages und verhalfen am bislang besten Wettkampfwochenende seiner Laufbahn zum dazu passenden herausragenden Ergebnis.

Trotz des Gewinns der Silbermedaille wird der Diskuswurf nur eine „Nebenbeschäftigung“ für Florian Reitz bleiben. „Die Konzentration im Training gilt eindeutig dem Kugelstoßen“, stellt Timo Candrix klar, unter dessen Sohns Lorenz Regie der ehemalige Leverkusener trainiert. Auf absehbare Zeit auch in der Drehstoßtechnik. René Weiss

Leichtathletik (F)
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