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Koblenz/Weibern

Vulkan-Ladies auf Platz drei

Handball-Bundesligist Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern hat beim hochkarätig besetzten Turnier in Mörlen den dritten Platz belegt. Den Siegerpokal holte sich der deutsche Meister Thüringer HC. Der haushohe Favorit gewann das Endspiel gegen Ligakonkurrent VfL Oldenburg mit 29:24. Im Bundesligaduell um Platz drei setzte sich Koblenz/Weibern mit 34:30 (18:15) gegen Frisch Auf Göppingen durch.

Die Vulkan-Ladies (rechts mit Hildur Thorgeirsdóttir) konnten sich beim Turnier in Mörlen gegen Bundesliga-Konkurrent Göppingen durchsetzen, im Duell mit Oldenburg zogen sie den Kürzeren. Foto: René Weiss
Die Vulkan-Ladies (rechts mit Hildur Thorgeirsdóttir) konnten sich beim Turnier in Mörlen gegen Bundesliga-Konkurrent Göppingen durchsetzen, im Duell mit Oldenburg zogen sie den Kürzeren.
Foto: René Weiss

Dabei konnte Koblenz/Weibern drei Wochen vor Saisonstart größtenteils überzeugen. Dass es am Ende nicht zum Finaleinzug reichte, lag an einer Schwächephase im Halbfinale gegen den VfL Oldenburg, bei der die Mannschaft von Trainer Christoph Barthel den Grundstein für die 26:29 (12:18)- Niederlage legte. "Die erste Halbzeit gegen Oldenburg haben wir komplett verschlafen, in der Abwehr keine Einstellung zu den starken Einzelspielerinnen des VfL gefunden, denn wir waren schlicht und einfach zu passiv", monierte Barthel nach der Partie um 10 Uhr morgens, in der seine Schützlinge noch nicht richtig wach schienen.

Doch selbst hier war nur der erste Durchgang schwach. Nach der Halbzeitpause startete Koblenz/ Weibern eine Aufholjagd, die das Team bis auf 25:27 herankommen ließ. In dieser Phase durfte sich Barthel über die gute Moral seiner Mannschaft freuen, monierte aber mangelnde Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor.

"Was mir gefallen hat, war die gute Moral. Wir haben jetzt in der Vorbereitung schon mehrfach klare Rückstände aufgeholt. Das spricht für den Teamgeist", nannte der Trainer die positiven Erkenntnisse und lieferte die Kritik gleich hinterher: "Aber wir haben gleich vier Gegenstöße an den Pfosten gesetzt, knapp übers Tor gehoben oder die Torfrau angeworfen, als wir drauf und dran waren, das Spiel vollends zu drehen. Da müssen wir einfach konzentrierter sein."

Im kleinen Finale gegen Göppingen zeigte Koblenz/Weibern dann eine durchgängig gute Leistung. Gegen die Baden-Württemberger, mit denen die Vulkan-Ladies kommende Saison auf Augenhöhe sein wollen, führten sie stets relativ deutlich. Besonders auffällig agierte der Rückraum mit Prudence Kinlend (10), Lina Krhlikar (7) – wenn auch teilweise vom Kreis aus – sowie Ivana Sazdowski, die mit sechs Treffern erstmals ihre Torgefahr aufblitzen ließ.

"Prudence Kinlend war auch in der Abwehr richtig stark. Lina und Iwana fassen auch allmählich Fuß, und Lotte Prak mausert sich immer mehr zu einer Führungsspielerin", lobte Barthel. Die Niederländerin findet ihren Platz nach vielen Einsätzen auf der Halbposition in der vergangenen Rückrunde nun doch eher in der Spielmacherrolle auf Rückraum-Mitte. Barthel: "Zusammen mit Kim Berndt sehe ich sie da als ordnende Hand." Berndt fehlte übrigens in Mörlen wegen einer Exkursion im Rahmen ihres Studiums, während Kelly Vollebregt noch sehr dosiert an ihre Einsätze herangeführt wird. "Das Turnier war ein weiterer guter Test. Ich sehe uns wirklich auf einem guten und stabilen Weg, auf dem wir uns bis zum Saisonstart aber noch verbessern wollen", so Barthels Fazit.

Die Tore gegen Oldenburg erzielten: Prak (5), Varga (5/4), Krhlikar (4), Thomas (4), Kinlend (4/2), Thorgeirsdóttir (3), Vollebregt (1).

Die Tore gegen Göppingen erzielten: Kinlend (10/5), Krhlikar (7), Sazdowski (6), Varga (3/3), Winter (2), Ingenpaß (2), Atanasoska (2/1), Prak (1), Vollebregt (1). htr

Vulkan-Ladies
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