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Mülheim/Vallendar

Mülheim beginnt das Jahr mit einem Sieg

Der TV 05 Mülheim ist mit einem Sieg in das neue Jahr gestartet. Die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason gewann das Nachholspiel bei der Bundesligareserve der TSG Friesenheim mit 25:23 (12:10). Im ersten Heimspiel empfangen die Mülheimer Handballer zum Rückrundenauftakt am Sonntag (17 Uhr) den Spitzenreiter der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, die VT Zweibrücken-Saarpfalz. Der HV Vallendar reist derweil nach Ludwigshafen. Trainer Christoph Barthel und seine Mannschaft sind zu Gast beim VTV Mundenheim (Sa., 19.30 Uhr).

24:35. das Team von Trainer Bjarnason hat eine Rechnung offen

Alexander Backes (am Ball) und seine Mülheimer Mitspieler siegten bei der TSG Friesenheim mit 25:23, nun erwartet der TV 05 zu Haue den Oberliga-Tabellenführer VTZ Saarpfalz. Foto: Wolfgang Heil
Alexander Backes (am Ball) und seine Mülheimer Mitspieler siegten bei der TSG Friesenheim mit 25:23, nun erwartet der TV 05 zu Haue den Oberliga-Tabellenführer VTZ Saarpfalz.
Foto: Wolfgang Heil

„Mit einem Sieg zu starten, ist immer erleichternd, gerade auch weil die Umstände nicht ganz einfach waren. Der Gegner ist jung und unbekümmert und hat uns in der Vergangenheit immer wieder vor Probleme gestellt. In diesem Spiel hat sich am Ende aber die größere Routine durchgesetzt“, freute sich Bjarnason. Nach den Ausfällen von Andreas Dahmen und Lukas Helf war auch für Nils Becker das Spiel nach 15 Minuten zu Ende, weil er sich an der Wade verletzte. Es entwickelte sich ein enges Spiel, kein Team vermochte es, sich einen größeren Vorsprung zu erspielen, was bei den Mülheimer sicherlich am Offensivspiel lag. In der Vorwärtsbewegung leistete sich der TV immer wieder leichte Fehler und zudem Konzentrationsschwächen beim Siebenmeter. Gleich drei Versuche fanden keinen Erfolg. Dass Mülheim mit einer 12:10- Führung den Kabinengang antreten konnte, war wieder einmal Torhüter Tobias Zelter zu verdanken. Der Mülheimer Rückhalt parierte mehrfach und zeigte, dass er zu den Besten seiner Zunft in der Oberliga zählt.

Aber auch Zelter konnte nicht verhindern, dass die TSG kurz nach der Pause schon wieder zum Ausgleich kam. Ein Knackpunkt in der Partie war die 44. Minute: Mülheim führte mit 17:16, die Gastgeber warfen den Ausgleich. Am Anschreibetisch herrschte danach etwas Ratlosigkeit, war der Torschütze doch nicht auf dem Spielbogen eingetragen. Die Konsequenz: Der Treffer wurde nicht anerkannt und der Torschütze sah eine Gelbe Karte, konnte danach allerdings nachgetragen werden. Mülheim setzte sich in der Folge auf 24:21 (56.) ab. Die TSG probierte es danach mit einer offensiven Deckung, doch die Mülheimer ließen sich nicht beirren und brachte den Sieg über die Zeit.

Das Schlusslicht der Oberliga also bot den Mülheimern ordentlich Paroli, was hat der Tabellenführer zu bieten? Das erfährt der TV und seine Anhänger am Sonntag, wenn sich die VTZ Saarpfalz im Mülheimer Schul- und Sportzentrum die Ehre gibt. „Neben Illtal ist Saarpfalz sicherlich der heißeste Titelkandidat“, sagt Bjarnason, „Trainer Daniel Grgic hat es geschafft, aus sehr guten Einzelspielern eine Mannschaft zu formen, die füreinander spielt.“ Das hat Mülheim bereits im Hinspiel zum Saisonauftakt erfahren dürfen, als der TV mit 24:35 verlor. „Es muss wirklich alles für uns passen, und gerade die Chancenverwertung muss besser sein. Zu Hause haben wir in der Vergangenheit aber immer wieder vermeintliche Favoriten zum Stolpern gebracht. Über entsprechende Motivation muss ich mir zumindest keine Gedanken machen. Die Mannschaft ist heißt auf den Spitzenreiter“, sagt Bjarnason.

Mülheim: Zelter, Winkel; Zerwas (11/3), Hommen (2), Nauroth (1), Vogt (3), Langen (4), Schwenzer (3), Becker (1), Freimuth, Rieder, Backes.

Barthel und seine Spieler haben sich viel vorgenommen

Ein sehenswerter 35:29-Erfolg über den Drittligaabsteiger aus Ludwigshafen stellte für den HVV einen verheißungsvollen Ligaauftakt Anfang September dar. Nachdem nun die Hinrunde absolviert ist, ist zumindest ein wenig Ernüchterung eingekehrt, denn die Vallendarer Punktebilanz könnte durchaus besser sein. Gleich sechs Partien gingen mit drei oder weniger Treffern Differenz verloren. „Fakt ist, dass wir nach oben schauen, nicht nach unten. Es waren einige wirklich ärgerliche Niederlagen dabei. Zwei Dinge haben wir uns für die Rückrunde klar vorgenommen: Wir wollen eine höhere Effektivität an den Tag legen und weniger technische Fehler produzieren. Gerade in den engen Spielen war dies entscheidend“, sagt Barthel. Trainingstechnisch ließ es der Vallendarer Trainer ruhig angehen. „Gerade auch, um einigen Akteuren Zeit zu geben, sich besser zu erholen“, erklärt Barthel. Linksaußen Tim Meder allerdings wird weiterhin verletzt ausfallen. Dominik Stein und Merlin Busse sind noch fraglich. Mundenheim spielte nach der Auftaktniederlage eine Hinrunde mit mehr Höhen als Tiefen. Mit 18:12 Punkten ist an einen Wiederaufstieg in dieser Saison aber nicht mehr zu denken. „Noch einmal wird sich Mundenheim sicherlich nicht so überraschen lassen. Es dürfte deutlich schwieriger als im Hinspiel werden, aber ich glaube an eine gute Chance, dort etwas zu holen. Die VTV hat in der Hinrunde immer eine Woche zuvor gegen unseren nächsten Gegner gespielt. Darum konnte ich die Mannschaft schon ausreichend auf Video studieren. Wir müssen gegen deren 6:0-Formation das Tempo hochhalten und am besten wie im Hinspiel offensiv fast fehlerlos spielen“, meint der Vallendarer Übungsleiter.

Von unserem Mitarbeiter

Lutz Klattenberg

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