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    Koblenz

    TuS denkt auch positiv vor dem Duell mit dem Primus

    Kontrastprogramm: Am Sonntag um 14 Uhr spielt die TuS Koblenz im Rahmen des 13. Spieltags der Fußball-Regionalliga Südwest zu Hause gegen den Spitzenreiter Kickers Offenbach, fünf Tage später müssen die Schängel beim Tabellenletzten TSV Schott Mainz antreten.

    Das war sie, die dicke Ausgleichschance der TuS beim 1:2 in Stuttgart: Kevin Lahn scheitert nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit zuerst am VfB-Schlussmann Roman Castellucci und dann am Außennetz. Die Chancenverwertung möchte die TuS im Duell mit dem Spitzenreiter aus Offenbach gerne verbessern. Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
    Das war sie, die dicke Ausgleichschance der TuS beim 1:2 in Stuttgart: Kevin Lahn scheitert nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit zuerst am VfB-Schlussmann Roman Castellucci und dann am Außennetz. Die Chancenverwertung möchte die TuS im Duell mit dem Spitzenreiter aus Offenbach gerne verbessern.
    Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

    Auch wenn sich TuS-Trainer Petrik Sander nicht oder nur höchst ungern zum übernächsten Spiel äußert, so reagiert er doch empfindlich darauf, wenn die Begegnung beim Schlusslicht in eine spezielle Schublade eingeordnet werden soll. Plattitüden wie „Schlüsselspiel“ oder gar „Sechs-Punkte-Spiel“ sind ihm ein Graus: „Da machen wir kein Drama draus, das wird ein Spiel wie jedes andere auch. Wir haben gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion schon viel zu viele Punkte verschenkt. Das wird uns gegen Schott bestimmt nicht passieren.“ Und diese Kampfansage wiederholt Sander auch mit Blick auf das zunächst anstehende Duell im eigenen Stadion mit den starken Offenbachern: „Wir haben sie im Vorjahr hier geschlagen. Und gegen gute Teams haben wir in dieser Saison auch immer gut ausgesehen. Warum sollte uns das nicht wieder gelingen?“ Kapitän André Marx ergänzt: „Wir sind in dieser Saison auf dem Oberwerth noch ungeschlagen. Und das wollen wir gegen Offenbach auch bleiben.“

    Die angespannte Personalsituation hat sich ein Stückweit verschärft. Sander: „Jordi Arndt ist erkrankt und konnte so auch der U23 am Mittwoch leider nicht helfen.“ Das konnte zumindest Defensivspieler Ioannis Nalbantis, wie Arndt in der Regionalliga noch ohne Einsatzzeit – allerdings ging das Heimspiel der Zweiten gegen die SG Malberg/Rosenheim mit 2:6 sang- und klanglos verloren.

    Neben Arndt konnte auch Kevin Lahn krankheitsbedingt nicht am donnerstäglichen Training teilnehmen. „Ich weiß nicht, ob mit beiden am Sonntag zu rechnen ist“, gibt sich der sportliche Verantwortliche im Moment keinerlei Illusionen hin. Ärgerlich auch, dass sich der Genesungsprozess von Dimitrios Popovits nach jetzt sechswöchiger Pause noch hinschleppt. „Wahnsinn, wie langsam das manchmal geht“, sagte Sander mit einem ungeduldigen Unterton. Mit dem Lauftraining hat der kleine Grieche in dieser Woche aber begonnen. Dass Andreas Glockner (Riss einer Gelenklippe) sich fürs Spiel gegen Offenbach fitspritzen lässt, davon will der Coach überhaupt nichts hören: „Das kommt nicht in die Tüte, er soll das komplett ausheilen lassen.“

    Auch Jan Engels und Sandrino Reingans stehen weiterhin nicht zur Verfügung, sodass sich die Besetzung der Koblenzer Reservebank wohl wieder recht übersichtlich gestaltet. Dass Sander mit den Wechseln in den letzten Spielen recht sparsam umgegangen ist, erklärt er wie folgt: „Das muss ja auch der Situation angepasst sein. Wir sind schließlich kein Probierladen und auch keine Gute-Laune-Onkels, hier geht es um Arbeitsplätze. Einige sind anderen halt voraus, da hilft nur Geduld.“

    Trotz dezimierten Kaders bleibt die Ausrichtung gleich: Auch gegen eine Spitzenmannschaft und vor allem im eigenen Stadion sollen die Punkte möglichst komplett in Koblenz bleiben. Was wie erwähnt in der Vorsaison vorzüglich klappte. Am 29. Oktober gewann die TuS gegen Offenbach nach Toren von Andreas Glockner und Michael Stahl am Ende verdient mit 2:1, der Anschlusstreffer von Maik Vetter in der vorletzten Minute richtete keinen Schaden mehr an.

    Nach der folgenden Partie in Mainz und vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II (21. Oktober) steht noch das Rheinlandpokal-Achtelfinale auf dem Programm. In Absprache mit der gegnerischen SG Weitefeld (Bezirksliga Ost) wird die Begegnung am Dienstag, 17. Oktober (19 Uhr), auf dem Rasenplatz in Neunkhausen ausgetragen.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

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