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Koblenz

Kein leichter Einstieg für Rot-Weiß Koblenz

Eine Woche früher als ursprünglich vorgesehen nimmt TuS Rot-Weiß Koblenz wieder den Spielbetrieb in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf. In einem Nachholspiel empfängt die Mannschaft von Trainer Fatih Cift am Sonntag um 15 Uhr den FK Pirmasens auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz. Die Partie hätte eigentlich bereits Anfang Dezember über die Bühne gehen sollen, musste aber wegen starken Schneefalls wenige Stunden vor dem Anpfiff abgesagt werden.

Endlich geht es wieder um Meisterschaftspunkte: Mit dem Nachholspiel auf dem Oberwerth gegen den FK Pirmasens endet am Sonntag für den Fußball-Oberligisten TuS Rot-Weiß Koblenz (hier links mit Kapitän Derrick Miles und Emre Altin) die Winterpause. Foto: Wolfgang Heil
Endlich geht es wieder um Meisterschaftspunkte: Mit dem Nachholspiel auf dem Oberwerth gegen den FK Pirmasens endet am Sonntag für den Fußball-Oberligisten TuS Rot-Weiß Koblenz (hier links mit Kapitän Derrick Miles und Emre Altin) die Winterpause.
Foto: Wolfgang Heil

Mit der Begegnung gegen den Regionalliga-Absteiger gehen für die Vorstädter elf Wochen Pflichtspielpause zu Ende. „Natürlich freuen wir uns auf den Jahresauftakt. Die Vorbereitungszeit ist nicht immer schön. Auch ich habe diese Zeit früher als Spieler nicht unbedingt gemocht. Jetzt geht es endlich wieder um Punkte, das ist das Salz in der Suppe“, fiebert Cift der Partie entgegen.

In der Vorbereitung auf die Restrunde konnten die Koblenzer vier ihrer fünf Testspiele für sich entscheiden (darunter ein 4:1 gegen Rheinlandliga-Spitzenreiter TSV Emmelshausen und ein 2:1 gegen Hessenligist RW Hadamar). Ihre einzige Niederlage erlitten die Rot-Weißen bei ihrer Generalprobe, die mit 1:2 gegen den Mittelrheinligisten FC Hennef verloren ging. „Die Ergebnisse haben weitestgehend gestimmt. Gegen Hennef kann man verlieren. Insgesamt waren Trainingsbeteiligung und Intensität gut“, zeigt sich Cift mit der Vorbereitung im Großen und Ganzen zufrieden.

Doch auch der Koblenzer Trainer weiß, dass mit dem Anpfiff am Sonntag die Ergebnisse und Eindrücke aus den vergangenen Wochen keinen Wert mehr haben. Der Start in das neue Jahr könnte für seine Mannschaft kaum schwerer sein. Der FKP belegt den zweiten Tabellenplatz und fuhr aus den vergangenen 14 Ligaspielen zwölf Siege ein. „Pirmasens ist neben Homburg die Übermannschaft der Liga. Die Truppe ist sehr homogen und erfahren“, urteilt Cift.

In der Vorbereitung blieben die Pfälzer ungeschlagen. Unter anderem konnten der klassenhöhere Regionalligist Wormatia Worms (2:0) und der luxemburgische Erstligist Hamm Benfica (4:0) bezwungen werden. „Es wird für uns alles andere als ein leichter Einstieg. Dennoch werden wir uns natürlich nicht freiwillig ergeben. Wir werden versuchen, unsere bestmögliche Performance abzuliefern“, verspricht Cift, der personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich der rotgesperrte Giuliano Masala und Maximilian Hannappel (berufliche Gründe) fallen für das Nachholspiel aus.

Nicht mehr zum Kader der Koblenzer gehört seit der Winterpause Herve Loulouga. Der Mittelstürmer kam in der Hinrunde nicht über die Reservistenrolle hinaus und ist zum Ligakonkurrenten FV Engers gewechselt. Dagegen haben sich die Rot-Weißen mit dem 19-jährigen Offensivspieler Jordi Arndt (zuvor TuS Koblenz) verstärkt. „Aufgrund von Verletzungen hat Jordi lange Zeit nicht gespielt und dementsprechend auch keine Wettkampfpraxis. Er ist noch ein ganz junger Kerl, den wir perspektivisch verpflichtet haben“, sagt Cift. Freuen dürfen sich die Vorstädter auch über die Rückkehr von Dominik Schmidt, der im vergangenen halben Jahr aus beruflichen Gründen pausiert hatte. Der 26-Jährige dürfte am Sonntag gemeinsam mit Kapitän Thilo Kraemer das Innenverteidiger-Pärchen bilden. Cift: „Er bringt extreme Qualität und Mentalität in die Truppe.“

Mit Angreifer Jeremy Heyer, der vom Rheinlandligisten SG 2000 Mülheim-Kärlich kommt, steht indes bereits der erste Neuzugang für die kommende Saison fest. Zudem haben bereits neun Spieler aus dem aktuellen Kader ihre Zusage für ein weiteres Jahr gegeben.

Cift zeigt sich erfreut: „Mir war wichtig, dass wir im Sommer nicht wieder bei null anfangen müssen. Bis jetzt laufen die Vertragsverhandlungen für die neue Saison ganz gut. Wir wollen das Gerüst beibehalten und gezielt ein paar Jungs dazu holen, die uns qualitativ weiterbringen.“

Von unserem Mitarbeiter

Dennis Smandzich

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