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    Koblenz

    Das 0:1 ist für die Rot-Weißen ein Weckruf

    Es war ein hart erkämpfter Sieg, aber ein enorm wichtiger: Die Fußballer von TuS Rot-Weiß Koblenz haben in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ihren positiven Lauf der vergangenen Wochen fortgesetzt. Das Team von Trainer Fatih Cift bezwang den FSV Salmrohr vor 150 Zuschauern auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz mit 3:1 (0:0) und feierte damit den dritten Sieg in Folge. Gleichzeitig nahmen die Rot-Weißen erfolgreich Revanche für die 1:4-Niederlage aus dem Hinspiel und verbesserten sich in der Tabelle auf den neunten Platz.

    Rot-Weiß-Stürmer Herve Loulouga wird hier von Salmrohrs Torhüter Daniel Ternes im Strafraum gefoult – den fälligen Elfmeter verwandelte Thilo Kraemer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Am Ende siegten die Koblenzer Vorstädter gegen den FSV mit 3:1 und sammelten wichtige Punkte für den Oberliga-Klassenverbleib. Foto: Heil
    Rot-Weiß-Stürmer Herve Loulouga wird hier von Salmrohrs Torhüter Daniel Ternes im Strafraum gefoult – den fälligen Elfmeter verwandelte Thilo Kraemer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Am Ende siegten die Koblenzer Vorstädter gegen den FSV mit 3:1 und sammelten wichtige Punkte für den Oberliga-Klassenverbleib.
    Foto: Heil

    Angesichts von acht Auswärtsniederlagen in Serie war den Gästen zu Spielbeginn eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Den nervösen Start des FSV nutzten die Koblenzer zu einer frühen Chance. Nach einem Steilpass von Derrick Miles tauchte Ismayil Barut frei vor dem gegnerischen Keeper auf, brachte den Ball aber nicht aufs Tor (2.). Wenig später hatte Barut erneut den Koblenzer Führungstreffer vor Augen, dieses Mal köpfte der Stürmer einen Eckball von Christian Meinert knapp am Kasten vorbei (14.). Auch die dritte Koblenzer Torchance ging auf das Konto des bulligen Angreifers. Emre Altin spielte den Ball genau in den Lauf von Barut, der am reaktionsschnellen Salmrohrer Torwart Daniel Ternes scheiterte (31.).

    Die Rot-Weißen waren in den ersten 45 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, konnten ihr Chancenplus aber nicht in Zählbares ummünzen. „Ich habe mich ein bisschen an das Hinspiel erinnert gefühlt. Wir hatten gefühlte 70 Prozent Ballbesitz und hätten nach einer Viertelstunde eigentlich bereits mit 2:0 führen müssen“, gab Cift zu Protokoll. Den Schwung der ersten Hälfte konnten die Rot-Weißen nicht in den zweiten Durchgang transportieren. Salmrohr, bis dahin mit Ausnahme zweier Distanzschüsse von Fabian Helbig (26.) und Daniel Mehrfeld (37.) offensiv kaum in Erscheinung getreten, wurde stärker und tauchte nun vermehrt in der Koblenzer Hälfte auf. Ein kapitaler Ballverlust der Rot-Weißen in der Vorwärtsbewegung begünstigte die Führung des FSV. Die Gäste spielten die Kugel schnell in die Spitze zu Helbig, der freistehend vor Rot-Weiß-Torwart Tobias Oost zum 1:0 einnetzte (70.).

    „Das Tor fiel in einer Phase, in der wir ohne Kopf agiert haben“, befand Cift. Seine Mannschaft schien zunächst für einige Minuten geschockt, gab dann aber die schnelle Antwort auf den Gegentreffer. Einen langen Ball von Giuliano Masala köpfte Hendrik Hillen in die Mitte, wo der aufgerückte Thilo Kraemer das Leder aus kurzer Distanz über die Linie drückte (76.). Das Tor war der Startschuss zu furiosen zwei Minuten der Vorstädter. Beflügelt vom Ausgleich tankte sich Herve Loulouga in den Strafraum und wurde von FSV-Schlussmann Ternes zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kraemer zum 2:1 (78.). Mit der Führung im Rücken spielte das Cift-Team wie entfesselt auf und kam binnen 60 Sekunden zu zwei Aluminiumtreffern durch Hillen (79., 80.). Die Gäste reagierten mit wütenden Angriffen. Einen strammen Schuss von Sebastian Ting konnte der Koblenzer Torwart Oost in höchster Not noch entschärfen (83.). Für die Entscheidung sorgte schließlich Hillen, der in der 90. Minute den Ball trocken zum 3:1-Endstand unter die Latte nagelte.

    FSV-Trainer Michael Schmitt stand nach dem Spiel die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Koblenz war spielerisch überlegen. Unsere Vorgabe war aber auch nicht, Dominanz auszustrahlen, sondern wir wollten über den Kampf zu einem Erfolgserlebnis kommen. Das ist uns leider nicht gelungen. Auch wenn die Niederlage für uns bitter ist, nehmen wir trotzdem das eine oder andere Positive mit.“ Cift atmete nach dem Sieg erleichtert durch: „Das Gegentor war wie schon so oft in dieser Saison ein Weckruf für uns. Auch heute haben wir wieder viele Wege gemacht und sind marschiert.“

    Von unserem Mitarbeiter

    Dennis Smandzich

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