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Betzdorf

Betzdorf will das letzte Heimspiel richtig auskosten

Der jüngste Heimspielgegner der Betzdorfer Oberliga-Fußballer kam aus Saarbrücken, der nächste ebenfalls. Aber Saarbrücken ist nicht gleich Saarbrücken. Während die mit 3:0 besiegte Reserve des 1. FC nur den vorletzten Platz einnimmt und nach der Saison sogar aufgelöst wird, hat der am Samstag ab 15.30 Uhr auf dem Bühl vorstellig werdende SV Saar 05 ganz andere Ambitionen. Die Mannschaft von Trainer Timon Siebert schaut als Tabellenzweiter in Richtung Regionalliga Südwest.

Maximilian Ramb (am Ball) und die SG Betzdorf bestreiten am Samstag vorerst letztmals ein Heimspiel auf Oberliga-Niveau. Während sich die Grün-Weißen in die Rheinlandliga verabschieden, können die Gäste aus Saarbrücken in die Regionalliga aufsteigen.  Foto: Regina Brühl
Maximilian Ramb (am Ball) und die SG Betzdorf bestreiten am Samstag vorerst letztmals ein Heimspiel auf Oberliga-Niveau. Während sich die Grün-Weißen in die Rheinlandliga verabschieden, können die Gäste aus Saarbrücken in die Regionalliga aufsteigen.
Foto: Regina Brühl

"Sie werden mit Sicherheit versuchen, als Meister aufzusteigen und nicht den Umweg über die Relegation zu gehen", erwartet Betzdorfs Trainer Dirk Spornhauer einen heißen Gegner, der eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten "Meisterschaftsendspiel" gegen den noch einen Zähler besseren SC Hauenstein nichts zu verschenken hat. Zudem lauert die TSG Pfeddersheim mit nur einem Punkt Rückstand auf Rang drei.

Betzdorf präsentiert sich dem heimischen Publikum nach sieben Spielzeiten letztmals als Oberligist. "Wir wollen das mindestens für ein Jahr, möglicherweise aber auch für längere Zeit letzte Oberliga-Heimspiel noch einmal richtig auskosten. Alle Spieler sind deshalb motiviert und werden versuchen den Gegner zu ärgern. Saarbrücken wird schon etwas leisten müssen, um bei uns zu gewinnen", erklärt Spornhauer, der wahrscheinlich auf die gleiche Elf zurückgreifen kann, die vor einer Woche beim Derby in Wirges eine gute Leistung zeigte und nur mit 0:1 verlor. Lediglich hinter Sebastian Zimmermann, der über Oberschenkelprobleme klagt, steht noch ein Fragezeichen.

Der SG-Coach bezeichnet den Tabellenzweiten nicht als Übermannschaft, aber sehr wohl als gestandenes Team, das die Qualität und Nervenstärke besitzt, auch enge Partien für sich entscheiden. Neun Spiele gewann der defensivstarke SV (17 mal ohne Gegentor) mit einem Treffer Unterschied. Für die Betzdorfer wäre ein weiteres knappes Ergebnis realistisch betrachtet ein Erfolg.

Von unserem Mitarbeiter

René Weiss

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