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Koblenz

TuS-Reserve geht gegen Eifel-TuS 1:4 unter

Für Fußball-Rheinlandligist TuS Koblenz II war der Traum von der Herbstmeisterschaft schnell ausgeträumt: Mit 1:4 (0:0) unterlag die Koblenzer Regionalligareserve daheim gegen TuS Mayen. „Vielleicht am Ende etwas zu hoch“, bewertete Gästetrainer Trainer Thomas Reuter den Sieg. Freuen dürfte ihn, dass Mayen seit nun sechs Begegnungen ungeschlagen ist.

Zu Zeiten, in denen es noch keine festen Trikotnummern gab, war die 9 dem Mittelstürmer vorbehalten. Ein Paradebeispiel: Uwe Seeler. Für Mayen schnürte ein anderer Uwe in Koblenz einen Doppelpack: Rechtsverteidiger Uwe Unterbörsch hatte großen Anteil am Auswärtsdreier seiner Farben. Und dabei schien es zunächst nicht sein Abend zu werden: In der 49. Minute hatte er sich von Kerim Arslan verladen lassen, der wenige Sekunden später seinen Sololauf mit dem 1:0 für Koblenz abschloss. „Das hat er gut gemacht“, erkannte Unterbörsch an.

Es deutete zu diesem Zeitpunkt viel darauf hin, dass die Schängel mit einem Dreier ihre Chance auf die Herbstmeisterschaft wahren würden. Und das trotz personell widriger Umstände: Drei Plätze auf der Ersatzbank blieben frei, da Trainer Dirk Laux nicht nur auf den erkrankten Lars Bohm verzichten musste. Zudem musste nach zehn Minuten auch auf Raphael Roenspies wegen einer Sprunggelenksverletzung hinunter. Das 0:0 zur Pause entsprach durchaus dem Spielverlauf, die besten Möglichkeit hatte für Koblenz der früh eingewechselte Steffen Klöckner auf dem Fuß, der nach Zuspiel von Delil Arbursu nur die Latte traf (15.).

Auf der anderen Seite hatte sich Pascal Steinmetz bis in den Strafraum durchgespielt, mehrere Gegenspieler stehen gelassen, verpasste aber den Abschluss (41.). Nach der Koblenzer Führung kurz nach Wiederanpfiff fehlte nur wenig zum 2:0: Lars Hermann legte den Ball zurück zum besser postierten Tobias Schnabel, dessen Geschoss aber am langen Pfosten vorbeistrich (61.). „Dann wären wir durch gewesen“, haderte Laux.

Dafür sollte Unterbörsch Gelegenheit bekommen, seinen Patzer beim Gegentor wettzumachen. Nach einem Mayener Eckstoß landete die Kugel vor den Füßen von Matthias Tutas, der zunächst an Philip Gelhard scheiterte und anstatt ein zweites Mal selbst zu schießen, den Ball in die Mitte flankte – dort stand Unterbörsch richtig und vollstreckte (61.). Die Wende brachte ein Freistoß wenige Minuten später. „Der Marcel Löhr soll schießen“, hatte sich Mayens Vorsitzender Hans Molitor gleich festgelegt. Zurecht, denn der Freistoß aus knapp 25 Minuten landete unhaltbar für Gelhard im Netz. „In der Schlussphase waren wir dann hinten völlig offen“, musste Laux mit ansehen, wie erst Dennis Simon für Unterbörsch durchsteckte, der seinen zweiten Treffer erzielte (88.) – „der Drops ist gelutscht“, so Molitor –, ehe in der Nachspielzeit Matthias Tutas ein Zuspiel von Eike Mund verwertete (90.+1).

Für Laux, dessen Mannschaft in nun acht Heimspielen schon 18 Gegentore und drei der vier Saisonniederlagen daheim kassierte, war die verpasste Herbstmeisterschaft derweil kein Beinbruch: „Das ist zur jetzigen Phase der Saison nicht entscheidend.“ Zumal sich die Leistung seiner Akteure absolut sehen lassen konnte: „Eine ganz starke Koblenzer Mannschaft“, fasste Unterbörsch zusammen. „Ein schnelles, hochklassiges Spiel“, konstatierte Reuter derweil. Und mit Mayen ist nach anfänglichen Schwierigkeiten zu Saisonbeginn definitiv wieder zu rechnen.

Von unserem Mitarbeiter

Matthias Schlenger

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