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Oberwinter

Qual der Wahl für Lopez: Der Oberwinterer Trainer kann beim TuS für Novum in dieser Saison sorgen

„Siege tun immer gut, egal wann“, antwortet Tomas Lopez lapidar auf die Frage, ob das jüngste 3:0 des TuS Oberwinter in der Fußball-Rheinlandliga beim SV Mehring genau zur rechten Zeit gekommen sei. Freilich wird sich der TuS-Trainer nicht ausmalen wollen, wie es nach einer weiteren Niederlage, der dann fünften in Folge, für den Aufsteiger ausgesehen hätte.

Mit Jonas Jaber steht am Samstag der bislang erfolgreichste Oberwinterer Torschütze (sieben Treffer) wieder zur Verfügung. Er ist einer von fünf Rückkehrern, die zuletzt gefehlt haben. Foto: Vollrath
Mit Jonas Jaber steht am Samstag der bislang erfolgreichste Oberwinterer Torschütze (sieben Treffer) wieder zur Verfügung. Er ist einer von fünf Rückkehrern, die zuletzt gefehlt haben.
Foto: Vollrath

Muss er ja auch nicht, und so herrscht erst einmal die Freude vor: über den vierten Saisonsieg, das zweite Spiel in dieser Saison ohne Gegentor. „Und auch über die Art und Weise, wie der Sieg entstanden ist“, betont Lopez.

Die lässt den Trainer nun eben hoffen, dass auch im nächsten Auswärtsspiel am Samstag (17.30 Uhr) beim FSV Trier-Tarforst etwas zu holen ist. Schließlich gibt es gute Gründe dafür, dass der TuS in Mehring ganz anders aufgetreten ist als davor beim deprimierenden 0:4 bei der SG Mendig/Bell.

Gegenüber diesem Spiel hat Lopez seine Mannschaft gleich auf neun Positionen umgestellt. Nur Torwart Benjamin Kauert und Sebastian Sonntag hatten ihren Posten behalten. Ansonsten wurde einmal groß durchgemischt.

Und zwar, weil es durch die vier Rückkehrer Mirco Koll, Fabian Groß, Paul Gemein und Fabian Münch wieder möglich war. „So konnten alle wieder ihre gewohnte Position einnehmen. Davor musste ich sehr viel improvisieren und Löcher stopfen“, berichtet Lopez.

Die Not hatte zwischenzeitlich ein so großes Ausmaß angenommen, dass Lopez in Mendig sogar selbst auf der Bank saß, zusammen mit dem 49-jährigen Torwarttrainer Arno Mehren. „Es hat sich gezeigt, dass in bestimmten Bereichen Spieler mit einer gewissen Qualität gefehlt haben, die sich auch auf die Mitspieler überträgt.“

Diese vermisste Qualität kam in Mehring nun wieder zum Vorschein. Am augenscheinlichsten in Person der Torschützen Koll, Groß und Gemein sind– allesamt Rückkehrer ins Team. Aber eben auch der gesamte Auftritt der Mannschaft war deutlich verbessert, speziell in der Defensive. „Die ist die Basis bei uns. Nach vorn sind wir immer gefährlich, aber es ist wichtig, dass wir hinten auch gut stehen“, macht Lopez deutlich.

Und weil am Samstag mit Jonas Jaber, Yannick Schweigert und Björn Thünker sowie Tim Palm und Furkan Kalin fünf weitere Akteure wieder zur Verfügung stehen, die zuletzt gefehlt haben, kann Lopez dann aus einem Kader von 16 Feldspielern auswählen. Wobei es gut möglich ist, dass er der Elf das Vertrauen schenkt, die in Mehring auf dem Platz stand. Es wäre das erste Mal in dieser Saison, dass Oberwinter zweimal in Folge mit der gleichen Aufstellung aufläuft. Lopez jedenfalls hat die Qual der Wahl. Was ihn in keiner Weise stört. „Die habe ich gern“, betont er.

Die hätte sein Trierer Kollege Christian Esch bestimmt auch gern. Nur lassen die Umstände in Trier das nicht zu. Stattdessen quälen den Trainer ganz andere Probleme. Zum einen personeller Art: Zuletzt fehlten mit Yannik Thömmes, Sven Haubrich, Christopher Meyer, Michael Hassani und Sebastian Stüber schon fünf Spieler, dann verletzten sich beim 1:3 beim TuS Mayen mit Lukas Herkenroth und André Thielen noch zwei weitere.

Ob's alleine an den Verletzten lag? Jedenfalls hinken die Trierer den eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Mit zuletzt vier Niederlagen und einem Unentschieden in Folge rutschte der FSV in der Tabelle von Rang drei auf acht ab.

„Die momentane Situation ist natürlich nicht zufriedenstellend“, sagt so auch der Trierer Kapitän Bernhard Heitkötter auf der Homepage des Vereins: „Es ist viel schwieriger und belastender, der eigenen Erwartungshaltung als irgendwelchen Gegnern hinterherzurennen. Trotzdem ist es auch falsch, jetzt eine Art Untergangsstimmung aufkommen zu lassen. Uns allen ist klar, dass wir gegen Oberwinter was Zählbares rausschlagen müssen.“ map

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